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Ein eigenes Logo erstellen

Ein eigenes Logo erstellen

Ein eigenes Logo erstellen – das ist wichtiger für ein Projekt, als man denkt. Kompakter lässt sich das, wofür z.B. ein Unternehmen oder ein Event steht, nicht darstellen. Wer kennt nicht die goldenen Bögen von McDonald’s, die drei Streifen von Adidas. Auch das MAGIX-Oval stand seit 16 Jahren für unsere Produkte, bevor wir unser neues Firmenlogo erstellt haben.

Nicht nur für Branchenriesen, auch für Kleingewerbe, Bands oder einzelne Veranstaltungen unterstützt ein Logo maßgeblich die Kommunikation. Das liegt daran, dass ein Logo alle Kommunikationsmittel eines Unternehmens, wie Visitenkarten, Briefpapier und auch die Website ziert. Es ist ein zentraler Bestandteil des Unternehmens und das Erste, was der Kunde mit der Firma verbindet.
Ein eigenes Logo kann Loyalität zwischen Firma / Projekt und dem Kunden aufbauen, eine Markenidentität schaffen und Professionalität vermitteln.

Welches Logo das richtige ist und worauf man achten sollte, wenn man ein eigenes Logo erstellen möchte – dazu haben wir, in Zusammenarbeit mit www.frischlogos.de ein paar Tipps für euch zusammengestellt.

eigenes Logo erstellen

Von der Idee bis zum Gestalten des eigenen Logos

 Welches Logo ist das richtige für mich?

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Logos. Schriftbasierte Logos sind ausschließlich typografisch gestaltet. Beispiele dafür sind die Logos von IBM, Cyberport oder Sony. Dann gibt es Logos, die gegenständlich illustrieren, was ein Unternehmen tut. Zum Beispiel eine Hausreinigungsfirma, die einen Besen als Illustration in ihrem Logo verwendet. Als dritte und letzte Form sind die Logos zu erwähnen, die abstrakte Formen verwenden, – wie der Nike-„Swoosh“.
Hier wird auch noch in Wort- und Bildmarke unterschieden. Der Schriftzug „Nike“ ist eine Wortmarke, der typische Haken („Swoosh“) die dazugehörige Bildmarke. Jedes Unternehmen benötigt also ein Wortmarke, also einen Schriftzug der den Produkt- bzw. Firmennamen wiedergibt. Unterstützt werden kann dies durch eine Bildmarke, welche dann vom Kunden irgendwann auch ohne Ihre Wortmarke erkannt werden sollte.

Solch ein, nennen wir es mal Symbol, ist zunächst bedeutungslos und muss daher durch entsprechende Kommunikation mit Bedeutung aufgeladen werden. Das kostet allerdings Zeit und Geld. Start-Ups bzw. wachsende Unternehmen haben dieses Budget natürlich nicht. Daher eignen sich für solche Projekte eher gegenständliche Logos, damit ein potenzieller Kunde schon anhand des Firmenlogodesigns erkennen kann, was das Gewerbe oder Projekt genau ausmacht.

Unsere Tipps für die Erstellung eines erfolgreichen Logos

Vor den Tipps noch etwas Grundsätzliches. Bevor man mit dem Skizzieren anfängt, ist es wichtig sich über die Botschaft, die das Logo vermitteln könnte, im Klaren zu sein. Am besten notiert man sich, was das Logo ausdrücken wird ( ein Logo muss langfristig angelegt sein). Außerdem sollte euch bewusst sein, dass es kein Rezept für das ideale Logo gibt. Jedoch ist es möglich, mithilfe von ein paar Tipps die Chancen auf ein erfolgreiches Logo zu steigern.
Hier einmal unsere Tipps, welche wir zusammen mit www.frischlogos.de erarbeitet haben.

Der Name macht den Anfang:

Man kann erst mit dem Entwerfen eines Firmenlogos beginnen, wenn der Name des Unternehmens feststeht. Ist man noch auf der Suche, macht es Sinn sich darüber Gedanken zu machen, was das Produkt oder die Firma verkörpern soll. So sollte man sich Spielraum für Erweiterungen oder weitere Ausrichtungen lassen. Mit dem Namen „Tische & Stühle“ wird der Betreiber es schwer haben sein Geschäftsfeld um Lampen, Sofas oder andere Möbel zu erweitern.
Der Name hat einen Effekt auf das Logo. Wenn das Unternehmen „P.K Juwelier“ heißt, würde man wahrscheinlich eine eher edle Serifen-Schriftart wählen, um ein Logo zu erstellen. Für ein Unternehmen, das beispielsweise „Blitzschlag Druck“ heißt, würde das Logo wohl eher Grafiken enthalten, z.B. – wer hätte es gedacht – einen Blitz.

Überblick über Firmenlogos verschaffen:

„Gute Künstler kopieren, großartige Künstler klauen“ Wir nehmen Pablo Picasso lieber nicht zu ernst, denn ganz soweit sollte man beim Logo erstellen nicht gehen. Allerdings sollte die Betrachtung anderer Projekte dazu führen, eigene Ideen zu entwickeln und nicht diese zu kopieren.
Nutzen die Wettbewerber eher sehr massive und klare Formen, konservative Grafiken oder eher stylische Illustrationen und Schrifttypen? Am besten denkt man darüber nach und plant, wie das Projekt sich durch das Logodesign von der Konkurrenz unterscheiden kann.

Kernbotschaft des Logos fokussieren:

Die Entscheidung, was genau über das Projekt kommuniziert werden wird, steht hierbei im Vordergrund. Hat die Kernbotschaft eine Art „Persönlichkeit“? Ist sie eher ernsthaft oder etwas fröhliches? Was macht sie einzigartig in Bezug auf die Wettbewerber? Vor allem ist es sinnvoll, sich auf die Zielgruppe zu fokussieren! Für welche Zielgruppe soll ein Logo erstellt werden? All diese Fragen sind Kernbestandteil eines guten Logodesigns.

Einfach und funktional bleiben:

Das Logo darf sich nicht in kleinen Feinheiten verlieren, sondern muss variabel einsetzbar sein, denn es muss auf einer Visitenkarte genauso wirken können, wie auf dem Trikot einer Fußballmannschaft. Um ein gutes, eigenes Logo entwerfen zu können, ist es vorteilhaft, sich mit der Nutzung von Grafikprogrammen vertraut zu machen. Denn ein gutes Logo ist in Zeiten des responsiven Designs optimalerweise einfach skalierbar und reproduzierbar.
Ganz wichtig ist auch daran zu denken, dass das Logo auch in schwarz-weiß funktioniert, denn auch noch heute werden Faxe verschickt. Hier sind sie mit dem Foto & Grafik Designer gut beraten. Durch intuitive Funktionen wird Logos entwerfen einfach. Probiert doch mal die Testversion aus.

Hauptvorteil des Unternehmens durch das eigene Logo illustrieren:

Die besten Logos vermitteln einen direkten Eindruck als Bild oder Grafik, weniger durch die Worte. Das „Blitzschlag Druck“ -Logo vermittelt den Vorteil des „superschnellen Druck-Service“. Ein Blitz könnte dazu genutzt werden, Schnelligkeit und Genauigkeit visuell zu transportieren

Keine Clip-Arts beim Logo designen benutzen:

So verlockend es auch sein mag, von Clip-Arts sollte man die Finger lassen. Nicht nur, dass sie „billig“ aussehen, sie können auch sehr einfach kopiert werden. Das Logo würde also seine Einzigartigkeit verlieren.

Nicht blind dem Trend hinterherlaufen:

Wenn man ein altes Logo redesignen will, vermeidet man möglichst, irgendeinen aktuellen Trend einfach aufzuschnappen und mit einfließen zu lassen. Man verwirrt die bisherigen Kunden vielleicht nur, wenn man dem alten Stil total untreu wird. Es ist besser ein Logo zu planen, dem man zehn bis zwanzig Jahre treu sein kann – das wäre dann auch Hauptkriterium für ein gutes Logodesign. Wenn man ein Logo an den Zeitgeist anpassen möchte, tut man dies auf dezente Art und Weise und so, dass die ursprüngliche Aussage des Logos bestehen bleibt.

Aufgepasst bei der Farbwahl

Eine Sache, die oft vernachlässigt wird, ist der Effekt der Farbwahl auf spätere Kosten. Ein Logo in fünf Farben zu gestalten mag viel schöner aussehen als eines mit drei Farben, diese fünf Farben müssen aber bei jedem Druck mitbezahlt werden. Außerdem gibt es auch Medien, die nur ein bis zwei Farben zum Druck zulassen. Man sollte also den gesamten Regenbogen auf höchstens drei Farben reduzieren und sich fragen, ob wirklich allle Farben notwendig sind und welche Wirkung durch bestimmte Farben des Designs erzielt werden soll.

Farbwirkung bei Logos

Bestimmte Farbkombinationen lassen uns direkt an bestimmte Unternehmen denken. Zu welchen Unternehmen gehören diese Farbkombinationen?

Die Farbe eines Logos spielt eine entscheidende Rolle. Sie sollte die Aussage des Logos unterstreichen. Nicht umsonst hat sich das Magenta des Telekom-Logos bei uns eingebrannt. Auch das Milka-Lila ist uns sofort ein Begriff. Dies zeigt, dass farblich unkomplizierte Logos einfacher beim Konsumenten hängen bleiben, als farblich komplizierte. Bestimmten Farben werden bestimmte Wirkungen zugeschrieben. Lest in diesem Artikel mehr zu dem Thema wie die Wirkung von Farben den Logoentwurf beeinflusst.

Diese Fehler solltet ihr beim Logo-Design vermeiden:

Es ist nicht einprägsam

Obwohl ein gutes Logo eher unkompliziert sein soll, darf es zugleich nicht zu einfach wirken. Der Betrachter braucht etwas, woran er anknüpfen kann, wenn er sich das Bild ansieht, sonst wird er das Logo gleich wieder vergessen. Bevor ihr also ein Logo-Design auswählt, fragt euch, ob es euch als Kunde auffallen würde, wenn ihr es zufällig auf einem Plakat oder sonst wo unter anderen graphischen Zeichen sehen würdet.

Blindes Folgen von Modetrends

Jede Zeit hat ihre Mode, auch im Design – sei es eine bestimmte Art den Firmennamen zu positionieren, eine bestimmte Schriftart oder eine grafische Struktur des Logos. Jetzt ist es angesagt und präsentiert sich sehr modern, wird es aber in zehn Jahren immer noch genauso wirken? Oder eher mittelmäßig, altmodisch und seltsam? Manche Trends vergehen genauso schnell, wie sie gekommen sind, ihr solltet also lieber immer gründlich überlegen, ob das von euch gewählte Logo für euch viele Jahre oder gar Jahrzehnte stehen wird. Die Trends sind eine interessante Inspiration, ihr solltet euch allerdings von ihnen beim Logoentwurf nicht vollkommen beeinflussen lassen.

Das Logo hat zu viele Details

Braucht der Falke auf den, Logo wirklich ein Nest, einen Baum, einen Berg und sogar ein Dorf dahinter? Oder wäre es vielleicht deutlich genug das Tier im Stil dezenter Line Art zu zeichnen, und zwar nur im Profil? Pracht und üppige Formen kamen gut im Barock an, heutzutage sind sie eher außer Mode. Schlichtheit und Minimalismus ist eine wichtige Tugend beim Erstellen eines Logos.

Einzigartigkeit um jeden Preis

Kreativität darf die praktische Funktion nicht übertreffen. Wenn die Inspiration für eine tolle kreative Idee nicht kommt oder die Vorschläge euch nicht zufrieden stellen, geht keinen Kompromiss ein. Kreativität um jeden Preis kann dazu führen, dass euer Logo eher seltsam, komisch oder einfach unverständlich ist. Dabei sollte es, als Element der grafischen Identifizierung eures Unternehmens oder eurer Veranstaltung, doch vor allem praktisch bleiben.

Fassen wir nochmal zusammen:

  • Weniger ist mehr. Ein gutes Logo muss nicht kompliziert sein – weder von der Form her noch von der Farbe.
  • Plagiate sind rechtswidrig und Nachahmung oder Verwendung von fertigen Mustern nicht empfehlenswert.
  • Gute Qualität soll nicht nur eine kreative Idee betreffen, sondern auch ihre Ausführung. Die Vektorgrafik gilt heutzutage als Standard – darauf darf nicht verzichtet werden.
  • Euer Logo, eure Entscheidung. Obwohl ihr euch obige Tipps und Fehler zu Herzen nehmen solltet, ist es dennoch wichtig, euren eigenen Willen nicht zu missachten. Eine breite Auswahl an Designmöglichkeiten ermöglicht es, auch etwas wählerisch zu sein.
  • Ein Logo ist eine Investition, die viele Jahre halten soll. Spart daran nicht, denn diese Sparsamkeit könnte im Endeffekt mehr Kosten bringen. Ein billiges, verfehltes, qualitativ nicht zufriedenstellendes Projekt werdet ihr schließlich ersetzen müssen und dann für den neuen Entwurf noch mal bezahlen bzw. Zeit aufwenden.
  • Ihr sollt stolz auf das Logo sein und darauf, dass es eure Firma repräsentiert.

Wie man sieht, ist das Thema „Eigenes Logo erstellen“ gar nicht mal so eindimensional, wie man vielleicht zuvor gedacht haben mag. Wir hoffen, unser Artikel konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und euch Anregungen für eurer eigenes Logodesign bieten. Natürlich ersetzen diese Tipps kein professionell erstelltes Logo. Testet euch beim Logos erstellen mit der kostenlosen Testversion des Foto & Grafik Designers aus.

 

7 comments

  • Pingback: blog . DETLEV MOTZ . de » Blog Archive » Versteckt – und doch gefunden!

  • !!Tolle Seite!!
    Es sind sehr hilfreiche Tipps. Ich versuche mein eigenes Logo zu kreieren vorerst für YouTube, und diese Seite ist extrem hilfreich da sie die wichtigsten Tipps beinhaltet. Macht erst eine Skizze auf Papier, das ist einfacher als am Computer und man kann sich einen Überblick schaffen wie es fertig aussieht. Die Werbung im Fernsehen soll das Gefühl an das Logo binden(unterbewusst). Ein wenig Kreativität lässt Wunder wirken! Viel Spaß beim gestalten.
    M.f.G. Cyberbr@iN010

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  • Danke für die vielen interessanten Tipps! Logo-Design ist leider alles andere als eindimensional, vor allem da ein Unternehmen durch das Logo repräsentiert wird. Somit fällt es vielen schwer, das passende für sich zu finden. Man sollte dafür viel Zeit einplanen, denn ein gutes Logo ist gleichzeitig auch eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens.

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  • das sind wirklich gute Tipps! Für die Reproduzierbarkeit ist es wichtig, dass Logo auch im Schwarz/Weiß-Druck und im Inversruck erkennbar bleibt. Ein zu buntes oder komplexes Logo hat da schlechte Karten.

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  • Ich stehe gerade auf der ersten Stufe meines Projektes und habe mir zwar über die obigen Punkte schon Gedanken gemacht, aber es ist erhellend, sie noch einmal schwarz auf weiss zu sehen.

    Ich glaube es ist klar, dass wenn man im Entwerfen nicht sehr begabt ist, es machen lässt, wogegen kreative Geister sich sicherlich an ein Programm wagen – ich lasse es lieber machen 😉 (und bin auf der Suche)

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