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10 ultimative Tipps: Eigenes Logo gestalten

10 ultimative Tipps: Eigenes Logo gestalten

Ein eigenes Logo gestalten – das ist wichtiger für ein Projekt, als man denkt. Kompakter lässt sich das, wofür z.B. ein Unternehmen oder ein Event steht, nicht darstellen. Wer kennt nicht die goldenen Bögen von McDonald’s, die drei Streifen von Adidas. Auch unser eigenes MAGIX-Oval steht bereits seit 16 Jahren für unsere Produkte.  Nicht nur für Branchenriesen, auch für Kleingewerbe, Bands oder einzelne Veranstaltungen unterstützt ein Logo maßgeblich die Kommunikation.

Ein eigenes Logo kann Loyalität zwischen Firma / Projekt und dem Kunden aufbauen, eine Markenidentität schaffen und Professionalität vermitteln. Welches Logo das richtige ist und worauf man achten sollte, wenn man ein eigenes Logo gestalten möchte – dazu haben wir im folgenden 10 TIpps für euch zusammengestellt.

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Von der Idee bis zum Gestalten des eigenen Logos

Welches Logo ist das richtige für mich?

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Logos. Schriftbasierte Logos sind ausschließlich typografisch gestaltet. Beispiele dafür sind die Logos von IBM, Cyberport oder Sony. Dann gibt es Logos, die gegenständlich illustrieren, was ein Unternehmen tut. Zum Beispiel eine Hausreinigungsfirma, die einen Besen als Illustration in ihrem Logo verwendet. Als dritte und letzte Form sind die Logos zu erwähnen, die abstrakte Formen verwenden, – wie der Nike-„Swoosh“ .

Solch ein, nennen wir es mal Symbol, ist zunächst bedeutungslos und muss daher durch entsprechende Kommunikation mit Bedeutung aufgeladen werden. Das kostet allerdings Zeit und Geld. Start-Ups bzw. wachsende Unternehmen haben dieses Budget natürlich nicht. Daher eignen sich für solche Projekte eher gegenständliche Logos. damit ein potenzieller Kunde schon anhand des Logos erkennen kann, was das Gewerbe oder Projekt genau ausmacht.

10 Tipps worauf man achten sollte, wenn man ein eigenes Logo gestalten will:

Vor den Tipps noch etwas Grundsätzliches. Bevor man mit dem Skizzieren anfängt, ist es wichtig sich über die Botschaft, die das Logo vermitteln könnte, im Klaren sein. Am besten notiert man, was das Logo ausdrücken wird ( ein Logo muss langfristig angelegt sein).

Hier einmal ein paar Tipps, die bei der Aufgabe „eigenes Logo gestalten“ helfen werden.

 

  1. Überblick verschaffen: Nutzen die Wettbewerber eher sehr massive und klare Formen, konservative Grafiken order eher stylische Illustrationen und Schrifttypen? Am besten denkt man darüber nach und plant, wie das Projekt sich durch das Logo von der Konkurrenz unterscheidet.
  2. Fokussieren auf eine Kernbotschaft: Die Entscheidung, was genau über das Projekt  kommuniziert werden wird, steht hierbei im Vordergrund. Hat die Kernbotschaft eine Art „Persönlichkeit“? Ist sie eher ernsthaft oder etwas fröhliches? Was macht sie einzigartig in Bezug auf die Wettbewerber? Vor allem ist es sinnvoll, sich auf die Zielgruppe zu fokussieren! Wer ist diese Zielgruppe? All diese Fragen sind Kernbestandteil eines guten Logodesigns.
  3. Einfach und funktional bleiben: Das Logo darf sich nicht in kleinen Feinheiten verlieren, denn es muss auf einer Visitenkarten genauso wirken können, wie auf dem Trikot einer Fußballmannschaft. Um ein gutes, eigenes Logo gestalten zu können, ist es vorteilhaft, sich mit der Nutzung von einem Grafikprogramm vertraut zu machen. Denn ein gutes Logo ist in Zeiten des responsive Designs optimalerweise einfach skalierbar und reproduzierbar.
    Ganz wichtig ist auch daran zu denken, dass das Logo auch in schwarz-weiß funktioniert, denn auch noch heute werden Faxe verschickt.
  4. Der Name hat einen Effekt auf das Logo: Wenn das Unternehmen „P.K Juwelier“ heißt, würde man wahrscheinlich eine eher edle Serifen-Schriftart wählen. Für ein Unternehmen, das beispielsweise „Blitzschlag Druck“ heißt, würde das Logo wohl eher Grafiken enthalten, z.B. – wer hätte es gedacht – einen Blitz.
  5. Hauptvorteil des Unternehmens illustrieren: Die besten Logos vermitteln einen direkten Eindruck als Bild oder Grafik, weniger durch die Worte. Das „Blitzschlag Druck“ -Logo vermittelt den Vorteil des „superschneller Druck-Service“. Ein Blitz könnte dazu genutzt werden, Schnelligkeit und Genauigkeit visuell zu transportieren.
  6. Keine Clip-Arts benutzen: So verlockend es auch sein mag, von Clip-Arts sollte man die Finger lassen. Nicht nur, dass sie „billig“ aussehen, sie können auch sehr einfach kopiert werden. Das Logo würde also seine Einzigartigkeit verlieren.
  7. Nicht blind dem Trend hinterherlaufen: Wenn man ein altes Logo redesignen will vermeidet man möglichst, einfach irgendeinen aktuellen Trend aufzuschnappen und mit einfließen zu lassen. Man verwirrt die bisherigen Kunden vielleicht nur, wenn man dem alten Stil total untreu wird. Es ist besser ein Logo zu planen, dem man zehn bis zwanzig Jahre treu sein kann – das wäre dann auch Hauptkriterium für ein gutes Logodesign. Wenn man ein Logo an den Zeitgeist anpassen möchte, tut man dies auf dezente Art und Weise und so, dass die ursprüngliche Aussage des Logos bestehen bleibt.
  8. Aufgepasst bei der Farbwahl: Eine Sache, die oft vernachlässigt wird, ist der Effekt der Farbwahl auf spätere Kosten. Ein Logo in fünf Farben mag viel schöner aussehen als eines mit drei Farben, diese fünf Farben müssen aber bei jedem Druck mitbezahlt werden. Außerdem gibt es auch Medien, die nur ein bis zwei Farben zum Druck zulassen. Man sollte also unbedingt versuchen die Anzahl von drei Farben nicht zu überschreiten.
  9. Grafiker engagieren oder eigenes Logo selber gestalten? So ein Grafiker kann ganz schön teuer werden. Natürlich: mit Unterstützung eines Grafikers ist in kurzer Zeit ein professionelles Ergebnisse zu erwarten. Mit einem professionellen Grafikprogramm aber kann man  aber auch selber mit ein wenig Übung sein eigenes Logo gestalten – ganz ohne Extrakosten.
  10. Logonutzung und Schutz: Wenn man nun schon viel Arbeit und Geld für ein Logo investiert hat, ist es besser auch sicher zu gehen, dass man es  rechtlich schützen lässt. Eine Marke kann als Wort-, Bildmarke oder als Kombination beider mit Schutzrechten versehen werden. Dafür gibt es zweierlei Möglichkeiten: Entweder per Eintrag beim Deutsche Patent- und Markenamt oder per Markenschutz ohne Eintragung. Da dies eine sehr umfangreiche und sich oft ändernde Thematik ist, empfiehlt sich ein Blick auf die Website des  deutschen Patent-Und Markenamts.

Wie man sieht, ist das Thema “ Eigenes Logo gestalten“ gar nicht mal so eindimensional, wie man vielleicht zuvor gedacht haben mag. Wir hoffen, unser Artikel konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen und das Thema zumindest anreißen. Natürlich ersetzt diese Tipps kein proffessionell erstelltes Logo, jedoch ist ein solcher Aufwand meist nicht notwendig. Falls ihr noch weitere Anregungen habt, schreibt sie bitte per Kommentar unter den Artikel.

 

[Urspr. Artikel von 07.10.2010 – Anm. d. Red.]

8 comments

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  • Ein eigenes Grafikprogramm kaufen anstatt einen Designer zu beauftragen? Das scheint mir eine ziemliche Schnapsidee zu sein. Diese „Tipps“ entbehren jeglichen Verantwortungsbewusstseins. Am Ende bekommt man nie ein Ergebnis hin, dass auch nur annähernd an ein professionell gestaltetes Logo herankommt. Um etwas zu gestalten braucht man entweder Talent oder die richtige Ausbildung. Wer weder das eine noch das andere hat wird nie und nimmer ein gescheites Logo hinbekommen. Da helfen auch diese 10 „supertollen“ Tipps nicht weiter! Ich finde diesen Artikel nur peinlich! 

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    • Volle Zustimmung! Der Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf.

      Man muss schon sehr naiv sein, wenn man meint man kann als Laie ein professioneles Logo daherzaubern.

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  • Da muss ich meinem Vorredner widersprechen. Mit Adobe Illustrator gibt es zahlreiche Möglichkeiten ein gutes Logo auch selbst zu zeichnen. Die Anleitung dazu findet man auf Youtube. Einfach die Suchbegriffe Adobe Illustrator create logo tutorials eingeben und schon werden Zahlreiche Clips zum mit- bzw. nachmachen angeboten. Natürlich braucht man dazu das Programm, Zeit und Lust. Es ist sicher nicht jedermanns Sache, ein eigenes Logo zu entwerfen, aber das man nicht an die Profis ran kommen kann, wenn man eigenes Logo kreieren möchte ist unsinn. Apple oder Google Logos werden in den Tutorials zahlreich diskutiert.

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  • das sind wirklich gute Tipps! Für die Reproduzierbarkeit ist es wichtig, dass Logo auch im Schwarz/Weiß-Druck und im Inversruck erkennbar bleibt. Ein zu buntes oder komplexes Logo hat da schlechte Karten.

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  • Ich stehe gerade auf der ersten Stufe meines Projektes und habe mir zwar über die obigen Punkte schon Gedanken gemacht, aber es ist erhellend, sie noch einmal schwarz auf weiss zu sehen.

    Ich glaube es ist klar, dass wenn man im Entwerfen nicht sehr begabt ist, es machen lässt, wogegen kreative Geister sich sicherlich an ein Programm wagen – ich lasse es lieber machen 😉 (und bin auf der Suche)

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