News, Stories & Inspiration zu unserer Multimedia-Software

5 Tipps für die Videobearbeitung von Urlaubsvideos – Was man hätte besser vorher wissen sollen

Einer der besten Wege, seine Urlaubseindrücke mit Freunden zu teilen, ist immernoch ein eigenes Video mit beeindruckenden Bildern und Sounds. Viele haben genau diese Idee und müssen dann leider einsehen, dass sie ihre eigentlichen Visionen aufgrund von fehlendem Know-How und Vorbereitung mit ihrer Videobearbeitung nicht realisieren können. Die folgenden 5 Tipps zur Videobearbeitung sollen dabei helfen, später unnötigen Frust wegen mangelhafter Vorbereitung zu vermeiden.

 

1. Tipp für Videobearbeitung: Test der Audioaufnahme
Der Ton zieht die Aufmerksamkeit direkt auf sich und hilft dabei, Emotion in das Video zu bringen. Schlechter Ton kann also ein potentiell gutes Videos komplett ruinieren. Das einfache Kontrollieren des Tons, bevor und nachdem man die Aufnahme gemacht hat, hilft dabei sicherzugehen, dass der Sound klar und druckvoll ist und kann außerdem unnötige Frustration vor dem Videoschnitt-Rechner zu Hause verhindern.

Das bloße Aufnehmen von Umgebungssounds, egal was für welche, kann für die Nachbearbeitung von entscheidender Wichtigkeit sein. Es kann dabei helfen, die Kontinuität des Videos durch z.B. weiche Übergänge in Bild und Ton zu verbessern. Außerdem sollten Sound- und Bildqualität auf gleich hohem Niveau liegen, denn wenn eines besser oder schlechter ist, wird der Zuschauer über genau das stolpern und eben nicht über die Story, die man erzählen möchten.

2. Tipp für Videobearbeitung: Kontrolliere dein Videomaterial
Auch der einfachste Fehler, wie z.B das Vergessen den Aufnahme-Button zu drücken, kann passieren. Daher ist es wichtig, hier sehr penibel zu sein und das aufgenommene Material und den Ton immer wieder zu überprüfen. Manchmal passiert es auch, dass man sich auf einen bestimmten Aspekt des Videos  einschießt und dabei die Details, wie z.B. Belichtung, Framing, Weißabgleich und Fokus, aus dem Auge verliert. Auch wenn man denkt, man hat eine tolle Aufnahme gemacht, kann dieses Freunde durch z.B. das Vergessen eines Weißabgleiches getrübt werden, da dies mit Videobearbeitung nur noch schwer und aufwendig ausgeglichen werden kann. Noch schlimmer, das Material wird nie mehr 100% natürlich wirken und ist damit sogar vielleicht nicht mehr brauchbar.

3. Tipp für Videobearbeitung: Viel, viel B-Roll-Material machen
B-Roll-Material nennt man das sogenannt Zweit- , oder Sicherheitsmaterial, welches ein echter Lebensretter werden kann, wenn es an die Videobearbeitung geht. Dieses ungeplante Material hilft dabei, eine Geschichte besser zu definieren und verbale oder visuelle Tics auszubessern. Beispielsweise kann man ein Interview mit schönem B-Roll-Material aufpeppen, so wirkt es viel interessanter und überzeugender. Eines der größten Frustrationsrisiken ist, wenn man während der Videobearbeitung bemerkt, dass man nicht genügen B-Roll-Material zur Verfügung hat, um die Story, die man sich vorher ausgedacht hat, fehlerfrei zu erzählen. Aus diesem Grund ist es immer anzuraten, soviel wie möglich B-Roll-Material zu filmen. Dazu ein kleines, lustiges Video:


4. Tipp für Videobearbeitung: Cadrage (Framing) und Kontinuität

“Die Cadrage bestimmt in der Planung einer Einstellung die Platzierung und Bewegung von Gegenständen und Personen innerhalb des vom Filmformat festgelegten Rahmens, sowie die bildkompositorische Umsetzung der unbeweglichen dreidimensionalen Umgebung für das zweidimensionale Bild” (Quelle: Wikipedia)

Ein wenig Gehirnschmalz sollte unbedingt für die Planung der Aufnahmekomposition genutzt werden. Eine gut gesetzte Aufnahme schafft es, die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu halten und sogar ihre Stimmung zu beinflussen. Das Zusammenspiel aus Größen und Winkeln hilft dabei, die gewünschte Geschichte zu erzählen und die gewollten Effekte beim Zuschauer zu erzielen. Zum Beispiel kann eine Wide-Shot eher einen Ort definieren, während ein Close-Up viel eher eine Initmität herstellt und den Zuschauer mit dem Subjekt verbindet. Wenn man an der Videobearbeitung sitzt, ist es immer besser eine Vielzahl von Shots eines bestimmten Subjekts zu haben, weil es dabei hilft, die Story logischer und kreativer aufzubauen.

5. Tipp für Videobearbeitung: Vermeide unnötiges Gerede

Viele Urlaubsvideos bestehen eigentlich nur aus einem Reisenden, der vor der Kamera erzählt, was er so alles erlebt, gesehen und gehört hat. So toll das für den Reisenden auch sein mag, für den Zuschauer ist es LANGWEILIG! Man sollte also versuchen seine Kamerapräsenz so gering wie möglich zu halten. Anstelle sich vor die Kamera zu stellen und zu erzählen wie toll alles ist, wäre es doch für die Zuschauer viel angenehmer, dieses auch tatsächlich zu sehen zu bekommen, oder etwa nicht? Bei der Videobearbeitung ist es oberste Maxime, dem Zuschauer das Gefühl zu geben, als wäre er mit auf der Reise gewesen. Visuals und Ton sollten so gut sein, dass sie den Zuschauer mitreißen !

Falls ihr noch weitere Tipps zur Videobearbeitung habt, würde ich mich freuen, wenn ihr den Lesern diese in den Kommentaren hinterlassen würdet. Danke.

One comment

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>