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68te Internationale Filmfestspiele von Cannes

68te Internationale Filmfestspiele von Cannes

Ab dem 13ten Mai ist es wieder soweit: Großes Kino, Glamour und Kontroversen vereinen sich, um die 68ten internationalen Filmfestspielen in eine Showbühne für Filmindustrie und Medien zu verwandeln. Das bis zum 24ten Mai stattfindende Festival wird mit einigen Überraschungen jede Menge Aufsehen erregen, die wir euch nicht vorenthalten wollen!

Zum einen eröffnet zum ersten Mal eine Regisseurin das Festival. Emmanuelle Bercot bricht mit ihrem Film „Tête en haut“ mit den bisherigen Traditionen: so war bisher die Eröffnung stets männlich geprägt. Thierry Frémaux, Generalbeauftragter der Festspiele, sagte dazu, dass die Auswahl wohl überraschend sei, man aber für die Eröffnung etwas Anderes, Starkes, Bewegendes sehen wolle. Der Film sage etwas über globale soziale Probleme aus und verpacke dies in ein modernes Kinoformat, welches ideal für das breite Publikum sei.

Zum anderen werden es die ersten Filmfestspiele nach 38 Jahren ohne den Präsidenten Gilles Jacob sein. Er galt als legendäre Ikone und Vorzeigebild und hat die Festspiele maßgeblich geprägt. Er führte unter anderem den Preis „Caméra d‘or“ und die alternative Kategorie „un certain regard“ ein. Sein Nachfolger ist Pierres Lescure.

Zu guter Letzt ist es das erste Mal, dass zwei Personen den Juryvorsitz inne haben: die Coen-Brüder, Joel und Ethan Coen. Sie sind mit unter bekannt für ihre Filme „No Country For Old Men“, „The Big Lebowski“ und „True Grit“.

Die Highlights der sich in Konkurrenz befindenden Filme, stehen in diesem Jahr vor allem im Zeichen von bewegenden, aber auch drückenden Geschichten, die den Zuschauer in den Bann ziehen und zum Nachdenken animieren wollen.

In „Sea of Trees“ gehen Naomi Watts und Matthew McConaughey in einen Selbstmörderwald nach Japan. Bei „Valley Of Love“ (Guillaume Nicloux) erhalten Gerard Depardieu und Isabelle Huppert einen Brief ihres verstorbenes Sohnes, der sie auffordert, sich zur Death Valley zu begeben. „Deephan“ (Jacques Audiard) erzählt die Geschichte eines politischen Flüchtlings, der in Großstadt Paris zurechtkommen muss und in „Chronic“ (Michel Franco) nimmt sich ein Arzt unheilbaren Kranken an.

Große Aufmerksamkeit werden mit Sicherheit wieder die Filme erwecken, die eigentlich außer Konkurrenz stehen. Vor allem Pixars „Inside Out“, George Millers „Mad Max: Fury Road“ und Woody Allens „Irrational Man“ nutzen Cannes gezielt als Aufmerksamkeitsmultiplikator und vice versa.

Für Arthouse-Fans ist die Kategorie „Un certain regard“ empfehlenswert. Als erster äthiopischer Film hat es Yared Zeleke nach Cannes mit „Lamb“ geschafft, indem das Drama um einen 9-Jährigen und seinem Schaf beschrieben wird. Dazu gehört auch „The Treasure“ (Cornelia Ponumboiu), in dem sich zwei Männer auf die Abenteuersuche eines verlorenen Schatzes begeben.

Wir freuen uns schon auf den „Tapis Rouge“ und alle Filme, die präsentiert werden. Wir dürfen gespannt sein, welcher Regisseur dieses Jahr mit der Palme d‘or im Palais des festivals ausgezeichnet wird.

Die komplette offizielle Auswahl findet ihr hier.

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Autor

Basti ist seit Frühling 2015 bei MAGIX und arbeitet im Social Media Team mit Fokus auf Frankreich. Er studiert Musik und Medien und schreibt momentan seine Bachelor-Arbeit über die Ursprünge des Hip-Hop. Wenn er nicht gerade am „socialmedialisieren“ für MAGIX ist, liebt er es Klavier zu spielen und zu tanzen.

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