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Bild in Bild – Videobearbeitung

Eine effektvolle Option bei der Videobearbeitung ist es, ein Bild bzw. einen Film in ein anderes Bild oder einen anderen Film zu montieren. Dies wird „Bild-in-Bild“ genannt, oder auf Englisch Picture In Picture (PIP). Dies kann von Hand oder mit definierten Voreinstellungen mit einer Video-Software wie Video deluxe leicht gemacht werden. In diesem Artikel wollen wir zeigen, wie das funktioniert.

Zunächst die schnelle Methode unter Verwendung der Voreinstellungen. Einige Video-Sequenzen auf der ersten Spur in Video deluxe platzieren und die Sequenz, die Sie in das Material auf der ersten Spur einfügen wollen, auf die dritte Spur legen. Anschließend im Media Pool auf den vierten Tab „Effekte“ und danach auf „Designelemente“ klicken. Dort erscheint dann die Option „Bild-in-Bild“. Mit einem Klick erscheinen rechts alle Voreinstellungen für diese Funktion. Mit einem einfachen Klick wird die Vorschau angezeigt. Lassen Sie uns jetzt eines dieser Element verwenden. Dafür zuerst das Videobild auf der dritten Videospur anklicken, um es zu aktivieren. Anschließend klicken Sie doppelt auf die „Bild-in-Bild“-Option Ihrer Wahl. Das voreingestellte Element können Sie natürlich auch per „Drag-And-Drop“ direkt auf die Videospur ziehen. Ganz wie Sie es wünschen.

Sie sehen sofort, dass die „Bild-in-Bild“-Funktion aktiv ist, denn sie befindet sich nun auf dem Vorschaubild oben in der Ecke. Die Position kann einfach angepasst werden, indem die Option „Bewegungseffekte“ im gleichen Menü angesteuert wird. Dort „Position & Größe“ wählen. Jetzt erscheint ein orangefarbiges Viereck um den „Bild-in-Bild“-Effekt im Vorschaufenster. Dieses lässt sich einfach mit der Maus anfassen und so kann seine Größe und Position geändert werden. So schnell kann Bild in Bild im Videobereich umgesetzt werden.

Bild in Bild – Videobearbeitung ohne Voreinstellungen

Jetzt geht es einen Schritt weiter. Wir wollen ein Bild in ein anderes stellen, nun aber in der genauen Form des Mastershots, also in der Form der Aufnahme, die sich auf der ersten Spur befindet. Jetzt nehmen wir das Bild einer Fahne oder eines Namenszuges und arbeiten unsere eigene Aufnahme hinein. Der Vorgang ähnelt dem, der oben beschrieben wurde. Nachdem wir aber die Bilder auf der Timeline haben, klicken wir diesmal einmal auf die dritte Spur, also wieder auf die Aufnahme, die wir in das Video auf der ersten Spur platzieren wollen. Anschließend auf die Option „3D-Gestaltung“ klicken. Jetzt erscheint wieder das orange-farbige Viereck. Dieses kann so angepasst werden, dass die Aufnahme passend in das Bild auf der ersten Spur eingefügt wird.

Was aber, wenn sich das Objekt bewegt? Wie dann vorgehen? Oberhalb der Timeline befindet sich der „Keyframe- Animator“. Auch wenn sich das Objekt bewegt, kann seine Bewegung genau an den Mastershot in der ersten Spur angepasst werden. Solch kreatives Geschick lässt die Betrachter ihres Films sicherlich staunen.

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