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Danes in Space

Sub rocket01 Danes in Space

Quelle: www.copenhagensuborbitals.com

Selber-Machen für Fortgeschrittene: Im Jahr 2008 beschlossen Kristian von Bengtsson und Peter Madsen, eine Rakete zu bauen, die auch für die Beförderung von Personen geeignet sein sollte. So verrückt der Plan klingt, er wurde in die Tat umgesetzt und das Datum, an dem Dänemark zur vierten Nation werden soll, die einen Menschen ins All schickt, rückt näher. Bereits in einigen Wochen soll es zu einem ersten Probelauf für die Copenhagen Suborbitals östlich von Nexø auf der Ostseeinsel Bornholm kommen. Hierbei sollen aber noch keine Personen befördert werden, denn das Risiko sei, wie Kristian von Bengtsson dem dänischen Boulevard-Blatt „BT“ erklärte, viel zu hoch. „Ich sehe drei Möglichkeiten“, sagte er der Zeitung. „Entweder gelingt es, oder sie stürzt ab, oder sie startet erst gar nicht.“

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Mehr als ein Spaß für 50.000 Euro

Der Plan wurde zwar auf dem Höhepunkt der Finanzkrise gefasst, hat aber keine einzige Øre Zuschuss vom dänischen Staat gesehen. „Das Projekt wird durch Zuschüsse von über tausend Privatleuten und einer Reihe Unternehmen unterstützt. Wir haben den Staat nicht um Hilfe gebeten, da meine Erfahrungen aus meiner Zeit bei der NASA mich gelehrt haben, dass Staatsunterstützung schnell verschwinden und ein Projekt stoppen kann“, sagt Bengtson der „BT“. Trotzdem war es auch ohne die Millionenbudgets der NASA möglich, eine Rakete zu bauen. Nach Berechnungen der Macher wird das Projekt, das weit mehr als nur ein Spaß ist, um die 50.000 Euro kosten. „Es zeigt sich, dass Raumfahrt sogar während der Finanzkrise möglich ist und dabei ohne den Einsatz von Steuergeldern auskommt. Schon klasse, so etwas sagen zu können“, so Bengtson. Nachdem also bereits Nordamerika durch die Wikinger entdeckt wurde, streben jetzt die Nachfahren der wilden Krieger und genialen Navigatoren zu Höhrerem: den unendlichen Weiten des Alls.

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