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Das Geheimnis hinter dem Inception Soundtrack

Genau vor einer Woche kam der Christopher Nolan Film Inception in die Kinos.  Sicherlich ein Film, den jeder gesehen haben sollte, weil er meiner Meinung nach, eine Art neues Genre eingeführt hat. Denn der Film ist in seiner Ausarbeitung nahezu perfekt, verliert sich dennoch ein bisschen in seiner eigenen Fulminaz und Größe. Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass es einen Film geben könnte, der durch zuviel Dramatik und Action fast schon wieder langweilig wird.

Ich möchte hier aber nicht über das visuelle Konzept im Film Inception sprechen, sondern über den Inception Soundtrack . Komponiert von einem Genie – Hans Zimmer. Die Soundtracks von Oscar-Gewinner Hans Zimmer haben eine  Kraft und Tiefe, duch die sie sich von anderen Soundtracks immer unterscheiden. Auch der Inception Soundtrack gilt schon jetzt als klarer Oscar-Kandidat.

Einem YouTube-User ist jedoch folgendes beim Hören des Soundtracks aufgefallen:

Der Inception Soundtrack beruht auf einem sehr bekannten und alten französischen Lied von Édith Piaf. “Non, je ne regrette rien”, heißt der Song, der auch im Film selbst eine tragende Rolle spielt.  In dem Video wird erkenntlich, dass der Kern des Soundtracks auf einer verlangsamten Version von “Non, je ne regretter rien” beruht.

Der New York Times Journalist David Izkoff hat nach dem viralen Effekt des Videos Hans Zimmer per Telefon zur Rede gestellt und ihm mit dem Video konfrontiert. Hans Zimmer war zunächst überrascht, dass seine Idee hinter dem Inception Soundtrack erst so spät entdeckt wurde. Was Hans Zimmer weiter erzählt, zeigt seinen genialen Geist und den abstrusen Aufwand, der hinter so einem Soundtrack steht.

Er hat versucht, die durch Christopher Nolan im Drehbuch immer wieder aufgeführte Melodie von „“Non, je ne regrette rien” und das Essentielle des Films, das Springen in Wirklichkeit und Zeit, im Soundtrack aufzugreifen. Er beauftragte einen französischen Wissenschaftler ihm sozusagen die DNA des Musikstückes “Non, je ne regrette rien” zu extrahieren.

“I love technology, so it was a lot of fun for me to go and get the original master out of the French national archives. And then find some crazy scientist in France who would actually go and take that one cell out of the DNA.”  (Quelle: NY Times 28.07.210)

Mit diesen zwei Noten schafft es Hans Zimmer, die für ihn eigentliche Brisanz des Film, die Reise in der Zeit, zu erzählen. Egal in welcher  Traumebene sich die Personen im Film befinden, die DNA des Stückes “Non, je ne regrette rien” bleibt erhalten und schwingt unterschwellig mit. Genau wie im Traum.

Hans Zimmer: “All the music in the score is subdivisions and multiplications of the tempo of the Édith Piaf track. So I could slip into half-time; I could slip into a third of a time. Anything could go anywhere. At any moment I could drop into a different level of time.” (Quelle: NY Times 28.07.210)

Viele, wie auch ich,  sehen den Inception Soundtrack als klaren Favoriten für den Oscar. Auch wenn das Hans nicht wirklich kümmert:

“But look, I so couldn’t care less about awards. I know I’m not supposed to say this. But when you work with Chris Nolan, when you work on a movie like ‘Inception,’ it’s for the adventure.”

3 comments

  • Ich hab den Refrain immer als Hinweis auf Leos Dilemma gesehen…. Es wird ja offen gelassen, ob er sich in seinem eigenen Traum verloren hat – das „Ich bereue nichts“ war für mich immer symbolisch für seinen Kampf gegen die Selbstvorwürfe….

    Irgendwie so, hab den Streifen bis heute nicht gänzlich begriffen:-)

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  • Ich fand den Soundtrack nervig und störend weil er lauter war als die Stimmen.
    Hab den Film ausgemacht!

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