Das Pilze sammeln lockt selbst den hartgesottensten Nerd aus der Wohnung. Jetzt ist die richtige Zeit dazu. Statt der besten Strandbar sind jetzt die heißesten Pilz-Plätze angesagt. Wo diese sich in Berlin oder im brandenburgischen Umland befinden, lest ihr in meinem Artikel.
Jeder der gerne und jährlich Pilze sammeln geht, hat seine Geheimtipps und Ecken, die er nur ungerne preisgibt. Der Konkurrenzkampf um die begehrten Wald- und Wiesenbewohner ist hoch. So passiert es nicht zu selten, dass man ohne echte Ausbeute den Heimweg antreten muss.
Viele Anfänger denken beim Pilze sammeln gerne an Wälder, doch sollte man bedenken, dass Pilze auch gerne auf großen Wiesen oder Weiden wachsen. Für Anfänger jedoch ist der Wald der richtige Ort. Am besten sind Mischwälder, denn umso artenreicher der Baumbestand, desto artenreicher kann auch die Ausbeute beim Pilze sammeln sein. Stickstoffreiche Böden mit vielen Brennnesseln kann man getrost meiden. Niedriges Gras und Moos sind ein guter Indikator für guten Pilzboden. was man sonst bei der Suche nach den schmackhaften Erdbewohnern beachten sollte, lest ihr am besten hier..
Die 10 besten Orte zum Pilze sammeln in Berlin und Umland
- Rund um Falkensee - Google Maps
- Rauener Berge ( Erkner und Fürstenwalde ) – Google Maps
- Eberswalde bis Bad Freienwalde, Schorfheide um Joachimsthal, Angermünde – Google Maps
- Wälder im Naturpark Uckermärkische Seen zwischen Fürstenberg, Lychen, Templin und Zehdenick – Google Maps
- von der Dubrow bis zum Teupitz-Köriser Seengebiet – Google Maps
- Rund um Senftenberg – Google Maps
- Ludwigsfelde und Umgebung (Trebbin) oder ein Stück weiter Richtung Zeesen ( suedöstlicher Rand) – Google Maps
- Ruppiner Land zwischen Wittstock-Kyritz und Neuruppin – Goole Maps
- Naturpark Hoher Fläming – Google Maps
- Wendisch Rietz bis Beeskow – Google Maps
Wer selber Hotspots zum Pilze sammeln in Berlin und Umland ausfindig machen möchte, dem seien folgende Tipps gegeben:
1. Nicht in der Nähe von Parkplätzen suchen, da dort meistens schon alles abgeerntet ist.
2. Je weiter von Parkplätzen oder Bahnhöfen entfernt, desto höher die Ernte. Dennoch sollte das Gebiet noch im überschaubaren Zeitrahmen bewandert werden können.
3. Übergangszonen zwischen Laub- und Nadelwald sowie Waldränder sind
oft sehr gute Stellen zum Pilze sammeln, da dort besonders viele Pilzarten anzufinden sind.
Helfen kann auch Google Earth. Einfach mal das Umland mit Hilfe von Google Earth erforschen. Mit ein bisschen Übung erkennt man sogar den Waldtyp. Noch ein kleiner Tipp: Ich speichere die GPS-Koordinaten der besten Pilzstellen in meinem Handy. So finde ich die Hotspots zum Pilze sammeln jedes Jahr schnell wieder – Viel Spass







