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Gastartikel: Mit 3 Fragen zum WebDesign Erfolg

Gastartikel: Mit 3 Fragen zum WebDesign Erfolg

Es freut mich, dass ich heute einen Gastartikel von Monika Thon-Soun ankündigen darf. Sie ist als Webdesignerin und im WordPress-Team Deutschland tätig. Sie erklärt was zu beachten ist, wenn eine Homepage erstellt werden soll. Welche Fragen sollten vorher unbedingt geklärt werden? Diese Fragen und passenden Antworten gibt es im folgendem Text:

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Brainstorming vor der Homepageerstellung

Damit das Design einer Homepage nicht nur schön, sondern auch passend ist und somit ein Erfolg auf der ganzen Linie wird, ist es nötig, dass sich der WebDesigner vorher mit folgenden 3 Fragen auseinandersetzt. Die Fragen bieten den Rahmen für die sehr wichtigen Antworten, die automatisch das Einfühlungsvermögen in das jeweilige WebDesign Projekt unterstützen.

Die Antworten auf diese 3 Fragen fokussieren den Blick des WebDesigners
auf die essenzielle Aufgabe einer Webseite und lassen somit – und dies ist vielleicht noch wichtiger- weniger wichtige Bereiche auf der Webseite auch wirklich weniger wichtig wirken.

Wozu ist die Homepage online?

Selbst wenn ein völlig neues Homepage Projekt beginnt, sollte man sich vorher fragen, wozu diese online gehen sollte. Welches Ziel verfolgt die Webseite:

  • soll etwas verkauft werden
  • soll sie über ein Unternehmen informieren
  • soll sie Unterhaltung bieten
  • soll sie als online Tagebuch dienen – Stichwort “Weblog”
  • soll sie das Tor zu einer Foren-Community sein
  • soll sie die Anmeldung für einen Dienst ermöglichen – Stichwort Twitter Startseite
  • soll sie Werbung für jede Menge an Social-Diensten machen
  • usw.
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Die Navigation auf einer Homepage sollte einfach sein

Jedes dieser Ziele ist absolut legitim. Selten wird man auf einer Homepage nur ein einziges Ziel verfolgen. Wenn man aber auf einer Homepage mehrere Ziele grafisch gleichberechtigt anbietet, weiß der Besucher schlussendlich nicht mehr was er auf der Webseite tun soll und macht dann gar nichts.

Die Fokussierung auf ein Hauptziel erleichtert die grafische Gestaltung und ermöglicht dem zukünftigen Besucher sich zurecht zu finden und nur dann wird er immer wieder kommen.

Das klassische Beispiel ist die Startseite der Suchmaschine Google. Ein absolut spartanisches WebDesign, das den Zweck der Homepage hervorhebt. Hier wird gesucht und sonst nichts.

Für wen ist die Homepage?- die Zielgruppe

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Ein Online-Shop sollte Zielgruppengerecht gestaltet werden

Es macht Unterschied, ob ich eine Webseite für absolute Nerds gestalte, die selbst in der konfusesten Umgebung sichnoch zurecht finden und wohl fühlen – Hauptsache der Inhalt stimmt. Oder ob man Informationen für Wissenschaftler anbietet. Schreibt man über Celebrities wird die Zielgruppe eine völlig andere sein als für die Fachartikel eines IT-Spezialisten.

Verkauft man teure Produkte muss die Gestaltung “edel” wirken und darf sich nicht an den Innenräumen der bekannten Discounter orientieren. Große Motive, viel Weißraum und passende Farben unterstreichen den edlen Charakter eines teuren Produktes.

Schnäppchenjäger wiederum glauben nur, dass ein Produkt günstig ist, wenn die Darstellung an Discounter erinnert. Viele Produkte auf engem Raum und große Preisschilder.

Was erwarten die Besucher dieser Homepage?

Man weiß, dass 80% der Besucher einer Webseite großer Marken erwarten dort auch einkaufen zu können. Diese 80% sind meist irr enttäuscht, weil die Homepages der großen Marken sehr oft keinen Shop anbieten. Große Marken können sich diese enttäuschten Besucher vielleicht leisten, aber auch nur diese.

Generell kann man sagen, dass Besucher einer Homepage eine einfache, leicht zu durchschauende Navigation erwarten. Man weiß nie auf welche Unterseite die Besucher einer Homepage landen. Finden diese dort aber keine Möglichkeit leicht zu navigieren klicken sie einfach weg.

Es ist die Aufgabe des WebDesigners sich in die Zielgruppe zu versetzen. Wer auf einer Homepage für Celebrities landet mag dort sicher große Bilder sehen. Also muss auch Platz dafür vorhanden sein.

Erwartet die Zielgruppe Fachartikel so mag sie diese leicht lesen können. Es ist die Aufgabe des WebDesigners dann dafür zu sorgen, dass lange Texte auch leicht lesbar sind. Viel Abstand zu den einzelnen <p> Tags, genug Überschriften designen. Zitate auszeichnen und die richtige Schrift wählen, Weißraum für die Erholung der Augen anbieten und keine zulangen Zeilen.

Soll verkauft werden, dann muss das Einkaufen leicht gemacht werden. Warenkörbe müssen in den Fokus rücken. Produktbilder sollten groß genug sein.

Mag man Kunden durch E-mail Kontakt haben, dann bedarf es einer extra schönen und simplen Gestaltung, sowie die Hervorhebung des E-mail Formulars.

Erst wenn diese 3 Fragen wirklich ausreichend beantwortet sind, ist es sinnvoll mit dem WebDesign für die Webseite zu beginnen, denn ohne diese Antworten wird die Webseite sicher auch schön, aber das reicht heute einfach nicht mehr aus.

Monika Thon-Soun von
WebDesign-in.de

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