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Praxis-Test: Der traurige Kürbis nach Halloween

Alle Jahre wieder erscheint das Kürbisgesicht an Halloween. Doch das kommt nicht von irgendwem. An einem sonnigen Herbsttag unterhielten sich unser US-Spezialist Nathan, der für die englische Version unseres Magazins zuständig ist, und Andreas, Redakteur-Kollege des deutschen Magazins, über Halloween. Bekannterweise zelebrieren es die Weltmitbürger aus Übersee viel intensiver, als wir es hierzulande tun. Wenig überraschend also, dass Andreas noch nie einen Kürbis geschnitzt hat. Das kann ja nicht angehen! Somit machten sich Nathan, die Kürbis-Schnitz-Jungfrau und ich ans Werk, einem Kürbis sein wahres Gesicht zu geben.

1. Auswahl des richtigen Halloween-Kürbisses

Da es Andreas Idee war, von Nathans Weisheit Gebrauch zu machen und endlich einmal das inzwischen auch in Europa beliebte Kürbis-Schnitzen auszuprobieren, war er selbstverständlich auch für das Kaufen des Kürbisses zuständig. Glücklicherweise  gibt es in den meisten Supermärkten kurz vor Halloween spezielle Exemplare im Angebot. Diese sind – wie es die Tradition verlangt – groß, rund und orange. Natürlich hat der jungfräuliche Kürbisschnitzer den Schönsten aus der großen Auswahl ausgesucht, obwohl er mit dem Problem zu kämpfen hatte, dass jeder eine unschöne Druckstelle aufwies. So konnte er nicht arbeiten (lassen)!

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Das Opfer!

2. Den Patienten „ausweiden“

Wie sicherlich bekannt ist, muss der Kürbis erst einmal ausgehöhlt werden, bevor man ihn schnitzen kann. Hintergrund dafür ist, dass der Kürbis hinterher von Innen bestrahlt wird und somit auch in der tiefsten Dunkelheit noch seine Pracht zur Schau stellt.

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Na ob das schmeckt?!

3. Das Gesicht voller EMOtionen

Die „Kopfmasse“ ist raus, doch das Gesicht immer noch leer. Natürlich will man nicht irgendein Standardgesicht hineinschnitzen. So dachte sich der clevere Nathan, dass es doch auch einen Kürbis geben muss, der traurig darüber ist, dass Halloween am 1. November jeden Jahres vorüber ist.

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Der clevere Nathan beim Brainstorming

In unseren Köpfen – die schon seit der Geburt ein Gesicht besitzen – entstand der EMO-Kürbis. Nathan und Andreas konntne es kaum abwarten, das Messer in die Hand zu nehmen und ihr “Können” unter Beweis zu stellen.

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Auge, Auge, Nase, Mund…ach nee wozu ‘ne Nase? Also nochmal: Auge, Auge, Mund und stylische EMO-Langhaarfrisur – fertig!

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Er muss dran glauben

Doch der letzte Schliff fehlte, woraufhin Nathan noch eben den Edding, gehalten in einem düsteren Schwarz, herauskramte und das „Make-Up“ auflegte.

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Der neue Eyeliner von Edding!

4. Tadaaaaaa

Der Kürbis ist fertig und deprimiert, dass Halloween vorbei ist.

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Das fertige Kunstwerk!

Dennoch sieht er einfach zum Knutschen aus! (Auch, wenn es ihm anscheinend nur wenig gefallen hat…)

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Kiss me!