Anbei die aktualisierte Version unseres Artikels (27. November 2012). Neben Spielen zählen vor allem Videoschnitt-Programme zu den besonders leistungshungrigen Anwendungen. Während es bei Videos mit PAL-Auflösung oft auch noch etwas betagtere Rechner tun, hört der Spaß bei HD-Videos in AVCHD ganz schnell auf. Vielleicht fängt er auch gar nicht erst an, weil schon der Import zu einer Tortur wird. Wir bei MAGIX empfehlen für AVCHD-Videoschnitt mit unseren unseren Produkte mindestens:
Prozessor: Doppelkernprozessor mit 2,0 GHz
Arbeitsspeicher: 1 GB
Grafikkarte: Onboard-Grafikkarte mit einer Bildschirmauflösung von min. 1024 x 768
Soundkarte: interne Soundkarte
Festplattenspeicher: 2 GB freier Speicherplatz für die Programminstallation
Optisches Laufwerk: DVD-Laufwerk (nur für die Installation der Versandversion)
Allerdings ist das wirklich als Untergrenze zu verstehen. Um wirklich flüssig an HD-Videos arbeiten zu können, sollte man tatsächlich andere Kaliber auffahren. Das hat zwei Gründe: Zum einen macht die Auflösung allein HD-Videos verdammt groß. (Wir rechnen mal eben: Auflösung 1920×1080 mal Frequenz 50Hz/Sekunde. Das macht 103.680.000 Bildpunkte pro Sekunde – ja, das sind wirklich über 100 Millionen!)

Videoschnitt mit AVCHD
Die Bilddaten stecken dann noch mal alle extrem aufwändig und platzsparend mit dem MPEG4-Codec verpackt in der Datei. So muss der Rechner ständig Videodaten entpacken und alles wieder auf das Einzelbild genau zusammenrechnen. Das ist echte Schwerstarbeit. Mehr Rechenpower hilft da also auch wirklich mehr! Anbei ein paar Richtwerte , was man für den Videoschnitt von HD-Files einplanen sollte. Damit sollten sich 4 bis 5 AVCHD-Spuren ruckelfrei schneiden lassen:
Prozessor: Intel® Core™ 2 Quad-Core-Prozessor mit 2,83 GHz (Intel® Core™ i7 empfohlen) oder AMD® Quad-Core-Processor mit 2,8 GHz
Arbeitsspeicher: 4GB
Grafikkarte: dedizierte Grafikkarte mit min. 512 MB VRAM
Für beschleunigte AVCHD-Ausgabe: NVIDIA® GeForce® 8000er-Serie und besser (CUDA™) oder AMD® Radeon™ 5000er-Serie und besser (OpenCL™) oder integrierte Grafik mit Intel® Quick Sync Video
Soundkarte: Mehrkanal-Soundkarte empfohlen für Surround-Sound-Bearbeitung
Optisches Laufwerk: Blu-ray-Brenner zum Erstellen von Blu-ray Discs™
Neben Spielen zählen vor allem Videoschnitt-Programme zu den besonders leistungshungrigen Anwendungen. Während es bei Videos mit PAL-Auflösung oft auch noch etwas betagtere Rechner tun, hört der Spaß bei HD-Videos in AVCHD ganz schnell auf. Vielleicht fängt er auch gar nicht erst an, weil schon der Import zu einer Tortur wird. Wir bei MAGIX empfehlen für AVCHD-Videoschnitt mit unseren unseren Produkte mindestens:
Prozessor: Intel® Core™ 2 Quad-Prozessor mit 2,66 GHz
Arbeitsspeicher: 3 GB Arbeitsspeicher
Grafikkarte: ATI Radeon HD 3000-Serie und höher mit 512 MB VRAM
Allerdings ist das wirklich als Untergrenze zu verstehen. Um wirklich flüssig an HD-Videos arbeiten zu können, sollte man tatsächlich andere Kaliber auffahren. Das hat zwei Gründe: Zum einen macht die Auflösung allein HD-Videos verdammt groß. (Wir rechnen mal eben: Auflösung 1920×1080 mal Frequenz 50Hz/Sekunde. Das macht 103.680.000 Bildpunkte pro Sekunde – ja, das sind wirklich über 100 Millionen!)
Die Bilddaten stecken dann noch mal alle extrem aufwändig und platzsparend mit dem MPEG4-Codec verpackt in der Datei. So muss der Rechner ständig Videodaten entpacken und alles wieder auf das Einzelbild genau zusammenrechnen. Das ist echte Schwerstarbeit. Mehr Rechenpower hilft da also auch wirklich mehr! Die Konfiguration des Referenz-PCs für MAGIX Video deluxe von Winner Computer aus Dresden stellt einen guten Richtwert da, was man für den Videoschnitt von HD-Files einplanen sollte. Damit sollten sich 4 bis 5 AVCHD-Spuren ruckelfrei schneiden lassen:
Prozessor: Intel® Core 2 Quad CPU i7-860 4x 2,8GHz
Arbeitsspeicher: 4096MB DDR3-RAM Markenspeicher
Grafikkarte: nVidia GeForce 9600GT mit 512MB Speicher
Auch wenn das etwas technisch ist: Bei der Grafikkarte sollte man darauf achten, dass die Grafikkarte über eine Bandbreite von 256 bit verfügt. Das ist perfekt für Auslagerung von Rechenarbeit vom Hauptprozessor auf die Grafikkarte.
Ob man ein 32- oder 64-Bit-Betriebsystem verwendet ist, übrigens grundsätzlich erst mal egal. Solange die Programme nicht komplett für 64-Bit überarbeitet wurden, macht das eingesetzte Betriebssystem keinen Unterschied. Aber nur ein 64-Bit-System kann mehr als 3 Megabyte RAM verwalten. Daher ist ein solches vorzuziehen – und zu viel RAM kann man beim Videoschnitt [http://www.magix.com/de/videoschnitt/] ohnehin nicht haben.







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