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Die richtige Schriftart: 5 Einfache Regeln für die perfekte Schrift

Die richtige Schriftart: 5 Einfache Regeln für die perfekte Schrift

Es gibt mittlerweile fast so viele Schriftarten, auch Fonts genannt, wie Sand am Meer. Diese Schriftarten kann man in ihrer Darstellung zusätzlich noch durch das Verändern der Schriftgröße, der Schriftfarbe oder der Schriftauszeichnung (kursiv, dick, etc.) variieren. Besonders im Online-Bereich spielen typografische Anpassungen der Schrift eine wichtige Rolle, denn diese werden mitunter Teil eurer Identität und eures Auftritts nach außen. Sie sind unter anderem ausschlaggebend dafür, ob der Leser auf eurer Webseite verbleibt oder eure Seite verlässt, weil ihm das Lesen auf Dauer zu anstrengend wird.

Wie wichtig gute Schriftzüge sind, zeigt sich bei der Betrachtung von bekannten Logos wie YouTube, adidas und Co. Tauscht man nun diese berühmten und bewährten Schriftarten mit der nicht ganz so beliebten Comic Sans aus, dann entstehen wie in folgendem Beispiel katastrophale Ergebnisse.

Grafiker und Kommunikationswissenschaftler sind sich einig: die Wahl der Schriftart ist nicht nur eine ästhetische Wahl sondern wirkt sich auch deutlich auf die Verständlichkeit eurer Inhalte aus. Daher geben wir euch nun einige Tipps, worauf ihr achten solltet.

Welche Schriftart soll ich nun verwenden?

Die eine, richtige Schriftart gibt es nicht. Es hängt immer davon ab, welche Nachricht ihr verbreiten und welche Geschichte ihr erzählen wollt. Dafür gibt es glücklicherweise einige Basis-Regeln, an denen man sich orientieren kann, um die perfekte Schrift für das eigene Projekt zu finden.

1. Die eigene Identität

Die wichtigsten Fragen, die ihr euch zuerst stellen solltet: Was ist mein Image? Was möchte ich erreichen?

Unser Tipp: Schaut euch die Big Player an und orientiert euch an deren Vorgehensweise. Es gibt zahlreiche Webseiten, die während der Inspirationsphase sehr nützlich sein können. Eine große Stütze ist z.B. die Seite https://www.whatfontis.com, mit der alle möglichen Schriftarten identifiziert werden können.

2. Weniger ist oft mehr

Die ersten 5 Sekunden sind ausschlaggebend dafür, ob der Besucher auf der Seite verbleibt oder diese verlässt. Aus diesem Grund solltet ihr eure Webseite klar strukturieren und ordnen. Daher gilt: Maximal zwei Schriftarten verwenden.

Nutzt an dieser Stelle lieber Schriftauszeichnungen wie fett, kursiv oder unterstrichen, um wichtige Aussagen hervorzuheben.

3. Serifen oder Serifenlos

Schriftfamilien besitzen immer eine bestimmte Eigenschaft, die mit ihr verbunden ist: elegant, seriös oder auch peppig. Serifen sind kleine Schwünge und Schnörkel, die man besonders in den klassischen Fonts wie Times New Roman oder Georgia findet. Die Buchstaben wirken aufgrund der flüssigen Übergänge eleganter, da sie besser ineinander übergehen. Bei kleinen Schriftgrößen und längeren Texten sollte man nach Möglichkeit allerdings auf Serifen verzichten, da diese undeutlich werden und dadurch schwerer zu erkennen sind. Auch Lücken zwischen den Buchstaben verschwinden mitunter ganz.

Hier bietet es sich an, auf die serifenlosen Schriftarten wie Arial, Helvetica oder Verdana zu setzen. Diese wirken sich, aufgrund ihrer modernen Klarheit, besser auf den Lesefluss aus und sind bei längeren Texten angenehmer für das Auge.

4. Optische Vorteile

Leuchtende Hintergründe, zahlreiche Farben oder Animationen bis zum Umfallen sorgen zwar für einen optischen Hingucker, jedoch wirkt das sehr schnell überladen und man fühlt sich ein wenig Erschlagen von den ganzen Eindrücken. Haltet die zusätzlichen Effekte in Grenzen und bleibt dezent, um eine klare und deutliche Botschaft zu verbreiten und eurem Auftritt eine professionelle Wirkung zu verpassen.

5. Experimentieren: Findet euren eigenen Style

Fonts haben immer etwas sehr persönliches, daher ist die Wahl der richtigen Schrift auch immer ein sehr zeitaufwändiger Prozess. Nehmt euch ruhig mal eine Stunde, um ein wenig nach neuen Schriftarten zu suchen. Experimentiert mit den kostenlosen Fonts, die ihr Online findet und kauft euch die, bei denen ihr ein gutes Gefühl habt.

Theorie in die Praxis umsetzen

Nun wird es Zeit, gelerntes in der Praxis anzuwenden. Wir bieten euch mit dem aktuellen MAGIX Web Designer eine Software mit vielen Funktionen, die es euch ermöglichen eine Vielzahl von Schriftarten zu verwalten und zu benutzen (inkl. Google Fonts Support).

 

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