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Sold Out! Konzertbericht zu The Naked and Famous in Berlin

Sold Out! Konzertbericht zu The Naked and Famous in Berlin

Die Band The Naked And Famous habe ich bereits in unserem Music Monday vom 21.02.2011 vorgestellt. Am gestrigen Abend war es dann endlich so weit, dass die Neuseeländer im Rahmen ihrer Deutschlandtour in Berlin haltmachten. Ob sich der Abend gelohnt hat, könnt ihr hier nachlesen.

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The Naked And Famous im Lido in Berlin

Um es vorwegzunehmen: Wir waren heilfroh, dass die ausverkaufte Location nicht mit Indie-Kids gefüllt war, sondern ein ausgewogener Mix aus allen Konzertbesuchertypen das Publikum prägte.

Die Vorband „A Polaroid View“ hat mich positiv überrascht. Bei den YouTube-Videos der Band hatte ich den Eindruck, dass es sich um eine klassische Pop-Alternative-Zusammenstellung handelt. Aber der Liveauftritt konnte sich wirklich sehen und hören lassen. Zarte bis knallende Rhythmen mit ein wenig Elektro und irgendwie witziger Songatmosphäre. Was ich vermisst habe, war eine Rhythmus-Gitarre, die dem ganzen Sound noch etwas mehr Druck gegeben hätte und an einigen Stellen für eine lückenlose Bridge gesorgt hätte. Aber naja…hätte. Nichtsdestotrotz verließ die Band mit begleitendem Beifall die Bühne.

Als die Umbauarbeiten für den Hauptact unternommen wurden, war ich gespannt, wie die Musiker den Sound des Albums live umsetzen. Die Songs auf ihrem Debüt-Album „Passive Me – Aggressive You“ haben allesamt eine individuelle Atmosphäre. Von chilligen Beats über Gute-Laune-Tanzmusik bis hin zu dreckigen Gitarrensounds ist fast alles dabei.

Während ich versuchte, die unzähligen Haarspangen (oder wie diese kleinen Haarklemmdinger auch immer heißen) von der jungen Dame, die vor mir stand, zu zählen, ging das Licht aus und The Naked And Famous betraten die Bühne.

Alles in allem kann man das Konzert als abwechslungsreich bezeichnen. Vielleicht auch als musikalische Klimax. Denn es begann etwas ruhig mit „All Of This“ und endete mit der schrillenden Gitarre zu „A Wolf in Geek’s Clothing“. Das Publikum erfreute sich besonders an tanzbaren Stücken wie „Punching In A Dream“, „Young Blood“ oder „Spank“. Musikalisch wurde das Album eins zu eins umgesetzt. Der Gitarren-Elektrosound und die zarte Stimme der Sängerin Alisa Xayalith haben perfekt zusammengepasst. Ein persönliches Highlight für mich waren der drückende, tiefe alternative Bass von David Beadle und die Effekt-Drums von Jesse Wood. Die Mischung der beiden hat einfach gerockt.

Nach einer Zugabe war das Konzert dann auch endgültig vorbei und ich war sicherlich nicht der Einzige, der sich wünschte, dass die Band noch mehr Songs im Gepäck gehabt hätte. Ich bin gespannt, was die Zukunft für die Musiker bereit hält. Das Album kommt jedenfalls gut an. Das Konzert von The Naked And Famous in Berlin war auf jeden Fall ein ziemlicher Erfolg.

  • Flausenkopf

    Ich war auch begeistert! Hat Spaß gemacht!

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