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Suchmaschinenoptimierung einfach erklärt

Suchmaschinenoptimierung einfach erklärt

Jeder, der schon einmal mit einer Suchmaschine Recherchen zu bestimmten Themen angestellt hat, weiß, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, die Informationen zu finden, die man sucht. Im folgenden geben wir einen groben Überblick über Suchmaschinenoptimierung und deren Auswirkungen auf  Suchergebnisse.
Durch die Entwicklung der modernen Medien bildet sich der Bereich des Online-Marketings immer weiter aus. Ein Teil dessen ist das Suchmaschinenmarketing . Unterteilt in Suchmaschinenwerbung (SEA) und  Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird eine Webpräsenz in Suchmaschinen positioniert.

SEA beschäftigt sich mit den bezahlten Textanzeigen (orange), wobei SEO den organischen Suchergebnissen (grün) zugewandt ist. Mittig in der Grafik angeordnet findet man Informationen aus Googles Knowledge Graph, bei dem die Suchmaschine Fragen direkt in den SERPs beantwortet.
Als SERP (Search Engine Result Pages) bezeichnet man die Seite, auf der die Suchergebnisse einer Suchmaschine ausgespielt werden.

Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung Gegenüberstellung in den SERPs

Unterscheidung SEA und SEO in den SERPs

Suchmaschinenoptimierung und der Google Algorithmus

Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization – also der Optimierung für Suchmaschinen und umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Sichtbarkeit von Webseiten in den Suchmaschinen zu erhöhen. Diese Optimierung basiert auf Grundlage der Algorithmen von Suchmaschinen. Algorithmen sind Computer-Prozesse und Formeln, die es ermöglichen Ihre Fragen in Antworten zu verwandeln. Aufmerksamkeit ist die Währung des 21. Jahrhunderts, daher wird versucht einen möglichst hohes Ranking in den SERPs (Search Engine Result Pages – Suchergebnissen) zu erzielen. Die größte Suchmaschine Google versucht nach Maßstäben eines menschlichen Lesers zu evaluieren, welches Suchergebnis die passenden Informationen auf die Suchanfrage liefert, um die gewünschten Informationen bereitstellen zu können

Bei einer durchschnittlichen Suche gibt es Tausende bis Millionen von Webseiten, die hilfreiche Informationen enthalten.
Der Google-Algorithmus umfasst derzeit über 200 einzigartige Signale, die darauf hinweisen, welche Ergebnisse ausgespielt werden. Da Suchmaschinen ihre Algorithmen nicht veröffentlichen, ist die Entscheidung darüber, welche Maßnahmen zu treffen sind, nicht immer eindeutig. Google selbst nennt lediglich die Top-3-Faktoren, nämlich Seitenladegeschwindigkeit, mobile Optimierung und https. Deutlich hilfreicher sind Online-Marketers-Analysen, die Rankingfaktoren, deren Gewichtung und Auswirkung aufzeigen.

Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig zu wissen, wie Google überhaupt funktioniert. Eine gute Erklärung darüber bietet Matt Cutts, welcher lange Zeit als Chef des Google Spamteams gearbeitet hat:

 

Der SEO – Prozess

Den Prozess der Suchmaschinenoptimierung kann man grob in drei Bereiche unterteilen. Die Keyword-Analyse, Onpage- und Offpage-Optimierung.

Keyword-Analyse

Zunächst muss sich der Besitzer einer Website darüber Gedanken machen, mit welchen Suchbegriffen (Keywords) er Besucher auf seine Seite holen möchte – und hierbei immer aus Sicht des Suchenden denken. Welche Intention steht hinter den Suchanfragen? Was möchte der Suchende finden? Um diese Fragen zu beantworten und eine dementsprechende Optimierung durchzuführen sollte man zunächst eine Keyword-Analyse durchführen.
Hierbei werden relevante Suchbegriffe geclustert, nach Suchvolumen gefiltert und für entsprechende Themenbereiche  zusammengestellt. Ziel ist es, den User mit dem Content der Seite überzeugen zu können, sodass dieser sich auch näher mit der Seite beschäftigt.

Arten der Suchmaschinenoptimierung:

Es gibt 2 Arten der Optimierung:

Onpage-Optimierung

Bei der Onpage-Optimierung geht es darum, Maßnahmen und Anpassungen auf der eigenen Webseite vorzunehmen. Neben vielen technischen Faktoren und auch inhaltlich und strukturellen Aspekten, geht es hier zum Beispiel darum die ausgewählten Keywords auf der eigenen Website zu integrieren. Das erste was der Suchende von der Website sieht, ist das Suchergebnis. Unterteilt in Title & Description müssen diese Zeilen reichen, den Suchenden davon zu überzeugen auf das Ergebnis zu klicken, um die weiteren Informationen der Seite anzufordern.

SERP mit Beschriftung von Title & Description zum Thema Suchmaschinenoptimierung

Auf der Seite angekommen sollten schon die Überschriften das Thema der Suche mittels der relevanten Suchbegriffe auffassen, um zum Weiterlesen zu animieren. Genannt Headline-Tags (H-Tags), helfen diese dabei den Inhalt eines Webdokumentes in sinnvolle Abschnitte zu teilen.
Es gibt 6 verschiedene Arten der Tags, von H1-H6, zum Auszeichnen der Überschriften. Die Zahlen drücken aus, wie wichtig eine Überschrift ist. Bei der Onpage-Optimierung sind vor allem das H1 und H2 Tag maßgebend, da diesen von Suchmaschinen eine größere Rolle zugeschrieben wird.

Ein wichtiger Punkt  ist  die Seitenladezeit. Google gibt hier selber einen Wert von rund 1,5 Sekunden als Schwelle zwischen „gut“ und „schlecht“ vor. Man kennt es wohl auch von sich selbst – lädt die Seite nicht schnell genug, klickt man zurück in die Suchergebnisse und wählt zur Beschaffung von Informationen eine andere Seite. Aus Sicht von Webseitenbetreibern, deren Seitenladegeschwindigkeit zu lang ist und denen daher Nutzer abspringen, ist das natürlich schon alleine aus diesem Grund fatal. Zusätzlich dazu hat Google die Seitenladezeit als Rankingfaktor bestätigt, was also dazu führen kann, dass diese Webseiten im Ranking fallen. Um dem entgegen zu wirken, ist ein erster Schritt beispielsweise die Größe von eingebundenen Bildern zu minimieren (<100kb)

Bilder dürfen natürlich zur Veranschaulichung von Informationen auf einer Webseite nicht fehlen. Hierbei nutzt man das ALT-Tag, bei dem ein Text hinterlegt werden kann, der das Bild und seinen Inhalt genau beschreibt. Suchmaschinen nutzen dies um sich den Bildinhalt zu erarbeiten, da sie diesen aus Bilddateien nicht direkt auslesen können. Für sehbehinderte Nutzer trägt das ALT-Attribut zur Barrierefreiheit bei, so werden die ALT-Tags z.B. für  das Vorlesen mit einem Screenreader verwendet.

Ein weiterer Punkt ist eine SEO-freundliche URL-Struktur. Diese sollte für Menschen leicht lesbar sein. Letztlich wird für den Menschen und nicht nur für die Maschine optimiert. Für den Nutzer ist es hilfreicher, wenn die URL ihm verrät, was ihn auf der Seite erwartet. Kurze URLs , die auch ein wichtiges Keyword enthalten, können die KIlickrate erhöhen z.B.
https://magazine.magix.com/de/suchmaschinenoptimierung/

Algorithmen setzen auf hochwertigen Content – sie möchten einzigartigen Inhalt mit Mehrwert für den Suchenden bieten. Daher gilt bei der Suchmaschinenoptimierung „Content is King“.
Kurze Texte  mit nur wenig Inhalt sollten vermieden werden. Ein Richtwert dabei liegt bei einem Minimum von 300 Wörtern. Schließlich soll der Nutzer auf der Seite verbleiben und optimalerweise Umsatz generieren.

Offpage-Optimierung:

Bei der Offpage-Optimierung geht es um den Aufbau der Reputation einer Webseite durch Optimierungsmaßnahmen, die nicht auf der Website stattfinden. Hierbei wird mit Linkbuilding gearbeitet. Zum einen soll die Webseite intern so gut verlinkt sein, dass der Nutzer sich schnell auf alle verfügbaren Seiten bewegen kann. Zum anderen erhöhen externe Links (Link, der von einer Webseite auf eine andere Webseite verweist) die Bekanntheit der Webseite. Je mehr Links auf die Seite zeigen, umso wichtiger nimmt Google sie und somit steigt die Seite im Ranking.

Sowohl unter dem technischen, als auch dem redaktionellen Aspekt von Suchmaschinenoptimierung gibt es viele zu beachtende Punkte. Der Erfolg der durchgeführten Maßnahmen wird mittels verschiedener Tools analysiert und ausgewertet.

Suchmaschinenoptimierung ist ein kontinuierlicher, fortlaufender und langfristiger Prozess bei dem es nötig ist, die SEO-Strategie jederzeit zu verändern oder anpassen zu können.
So muss zum Beispiel derzeit  aufgrund der Zunahme mobiler Suchen die Herangehensweise geändert werden. Eine mobile Optimierung der Seite muss vorhanden sein, da ein großer Teil des Traffics ( besucherorientierte Bewegungen auf einer Webseite) davon abhängen. Die optimale Anzeige von Webinhalten auf mobilen Endgeräten ist das Ziel der mobilen Optimierung, von der auch die Benutzerfreundlichkeit der Seite abhängt.

Black vs. White Hat SEO

Mit der Weiterentwicklung und Kommerzialisierung des Internets und der Suchmaschinen bildeten sich ebenso Methoden der Manipulation aus. Black Hat SEO setzt überwiegend Spammethoden ein, z.B. werden Keywords in der gleichen Farbe, wie der Hintergrund auf der Seite versteckt (Keyword-Spamming).
Suchmaschinen arbeiten daran diese Methoden auszumergeln, so kann der Einsatz von Black Hat SEO eine Abstrafung (Penalty) oder eine Verbannung aus dem Google-Index (die Website kann nicht mehr über die Suchmaschine Google gefunden werden) zur Folge haben.
Letztlich entscheidet beim White Hat SEO einfach ein gutes Konzept darüber, ob man es schafft dauerhaft die vorderen Plätze der SERPs zu besetzen.

SEO ist potenziell dazu in der Lage über lange Zeit profitablen Traffic zu sichern, ohne dabei große Kosten zu generieren. Allerdings steigert sich die Anzahl der Konkurrenz auch immer weiter, was in Kombination mit den Ansprüchen von Suchmaschinen an hochwertigen Content dazu führt, dass die Mühe, die man sich machen muss, steigt.

Ideal für die erste eigene Website ist der MAGIX Web Designer. Schon beim Erstellen der Website können Sie auf verschiedene Punkte der Suchmaschinenoptimierung eingehen und Ihre Erfolge beobachten.

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