Artikeltags DJ Programm
Duran Duran wollen keine Oldie-Band mehr sein. Klarer als mit dem Titeltrack des neuen Albums “All You Need Is Now” kann man es wohl nicht sagen. Nur hoffentlich verstehen es auch die Musikkonsumenten…
Seit nun schon fast drei Monaten ist unser neues DJ Programm „MAGIX Digital DJ“ auf dem Markt und entzückt hoffentlich auch eure Ohren. Hier in unserem wunderschön dekorierten Büro trällert Ulrichs Computer seitdem die Hits aus den heutigen und alten Zeiten durch den Raum und auch wenn man es nicht glaubt, klingen die Übergänge von einem zum anderen Titel sehr gut, auch wenn die BPMs oft verschiedlich sind.
Echte DJs haben einige Vorteile gegenüber einem DJ-Programm. Andersherum ist es aber ebenso. Aber was hat das eine dem anderen überhaupt voraus?
Ein echter DJ kann auf die Menge reagieren. Wenn der DJ gut ist und sein Publikum im Auge hat, sieht er, zu welcher Musik die Gäste besonders wild tanzen und zu welcher Musik die Tanzfläche sich leert. Er kann dementsprechend reagieren und der Menge einheizen. Die erfolgreichsten DJs machen große Bühnenshows und treiben die Menge immer weiter an. Hier denke ich immer wieder an meinen Lieblings-DJ Steve Aoki, der allein eine ganze Bühne mit seiner Energie und die Gäste aus den vordersten Reihen mit Wodka füllt. Ein DJ verändert die Lieder. Wer kennt sie nicht die vielen Remix-Versionen von erfolgreichen DJs. Ich denke, hier kennt jeder sein eigenes Lieblingslied. Ich greife nochmal Steve Aoki auf.
Die Verbrennung der Vinyls am 12. Juli 1979 in Chicago stand am Ende eines Musikstils, der jedes DJ-Programm prägte: Disco. Die Mischung aus Funk, Soul und Phillysound hatte zuvor alle Bereiche der Popmusik durchdrungen. Rocker wie Kiss, Balladen-Sänger wie Babra Streisand und Elton John, ja selbst die Surfpop-Ikonen der 60er Jahre, die Beachboys, sahen sich genötigt, Songs im treibenden Rhythmus von 100 bis 120 Beats per Minute aufzunehmen. 21 Jahre nach dem Ende gibt es wieder zahlreiche Vertreter der Musikszene, die wieder beseelte, tanzbare Musik veröffentlichen. So auch Stuart Price, der in diesem Monat gleich zwei Ikonen den Stempel seines Disco-Sounds aufgedrückt hat: den Scissor Sisters und Kylie Minogue.
Die eigentlichen Skills beim Musik-Mixen beweist der DJ bei den Übergängen. Je geschmeidiger, desto mehr Hands up! Um das grundlegende Aufleg-Thema, wie ich von einem Song zum nächsten komme, und das elegant im Takt und smooth ein- und ausgeblendet, geht es in Teil 2 von Bennos Video-Workshop.
Musik mixen ist ja nicht nur etwas für Profis. Auch ohne teures Equipment, nur mit PC oder Mac, lässt sich auflegen. Wie ich auf dem “digitalen Plattenteller” eine Festivität beschallen kann, zeigt unser Kollege Benno – seit langem selbst als DJ tätig. Seine Standpartys auf Messen wie der Games.com bringen die Besucher zum Tanzen und die anderen Messegäste zum Staunen…






