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Timelapse und Hyperlapse: ein schnelles How-To (Teil 2)

Timelapse und Hyperlapse: ein schnelles How-To (Teil 2)

Letzte Woche haben wir euch das Prinzip von Timelapses erklärt: wie ihr in Videos die Wolken am Himmel entlang rasen oder eine Stadt in wenigen Sekunden vom nächtlichen Lichtermeer zur erwachenden City werden lasst. Diese Woche zeigen wir das nächste Level der Timelapse – die Hyperlapse!

Erinnert ihr euch, dass die Kamera vollkommen fixiert werden muss, um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden? Aber was ist, wenn noch während der Timelapse die Kamera horizontal um das fixierte Objekt bewegt wird? Das nennt sich dann Hyperlapse! Auch wenn diese meist nur mit einem teurem Dolly-Rig Setup gedreht werden, so kann man auch mit nur einem Stativ, logischem Denken und etwas Geduld eine ansprechende Hyperlapse erstellen.

Entscheidet als erstes, welches Objekt in eurem Bildausschnitt als Referenzpunkt dienen soll, zum Beispiel ein Gebäude oder eine stehende Person. Als zweites müsst ihr entscheiden, wie lang das fertige Video sein soll und wie viele Frames ihr pro Sekunde einsetzen wollt. Wollt ihr beispielsweise ein dreisekündiges Video mit 24 FPS erstellen, so braucht ihr schon 72 Einzelbilder! Als drittes müsst ihr entscheiden, wie weit sich die Kamera nach jedem Shot bewegen soll. Wenn die mögliche Reichweite für die Bewegung der Kamera begrenzt ist, dann gilt folgende Formel zu Berechnung der Kamerabewegung pro Bild:

formel hyperlapse

Entscheidend ist, dass die Kamera nach jedem Bild um die gleiche Distanz bewegt wird. So vermeidet ihr eine verwackelte Hyperlapse.

Schlussendlich sind sowohl Hyperlapses, als auch Timelapses vom gleichen Problem betroffen: Bildflackern. Es tritt meist auf, wenn die Belichtungsstufe automatisch eingestellt wird. Auch wenn die automatische Belichtung für einzelne Bilder recht gut funktioniert, sieht es anders aus, wenn mehrere Bilder zu einem Clip zusammengefügt werden. Dabei wird jede Veränderung von Belichtung und Helligkeit zwischen den einzelnen Shots sofort sichtbar und wirkt wie ein auffälliges Flimmern. Sofern möglich, sollten alle Bilder mit einer geeigneten, manuell angepassten Belichtungsstufe gemacht werden. Als letzte Möglichkeit kann die Helligkeit der entstandenen Aufnahmen im nachhinein angepasst werden.

Schnappt eure Kamera und setzt die Theorie in die Praxis um! Ihr braucht noch ein Videobearbeitungsprogramm, um die Aufnahmen zusammen zu schneiden? Dann ladet euch doch die kostenlose 30-tägige Testversion von Video deluxe oder Video Pro X herunter!

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