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Tutorial: Magix Magic Erase – störende Objekte magisch entfernen!

Tutorial: Magix Magic Erase – störende Objekte magisch entfernen!

Warum müssen Touristen, Telegrafenmasten, Leitungen, Bäume oder Leuchten, die über die Köpfe der Menschen „hinauswachsen“, so viele Fotos stören? Dagegen gibt es jetzt sozusagen ein Wunderheilmittel – Magic Erase. Eine Funktion für die Foto-Restusche, die in den Bildbearbeitungsprogrammen Magix Foto & Grafik Designer und Xara Designer Pro zur Verfügung steht.
Dieses Tool ist so einfach zu bedienen und effektiv zugleich. Ein mittelmäßiges Bild lässt sich damit in ein schönes, präsentables Foto verwandeln.


Nehmen wir dieses liebe vietnamesische Mädchen mit ihrem Baby. Auf diesem Foto wirkt die Telegrafenleitung störend, und auf den Regenschirmgriff kann ich auch getrost verzichten. Mit „Magic Erase“ benötige ich weniger als eine Minute, um das Foto in ein Bild umzuwandeln, auf dem das süße Mädchen und die vietnamesische Landschaft zur Geltung kommen.

Wie habe ich das geschafft? ….
Anhand eines anderen Fotos werde ich zeigen, wie einfach das geht. Aus dem Bild möchte ich die Beine eines Mannes im Hintergrund und einen Teil des Holzschildes links entfernen.
Zuerst ziehe ich das Foto per Drag & Drop auf die Titelleiste der Software, so dass es direkt im Foto-Editor (aber nicht auf einer neuen Seite) geöffnet wird, dann wähle ich es aus. Nach der Auswahl des Klon-Werkzeugs in der Ausklappleiste des Foto-Werkzeugs wird der Mauszeiger zu einem Stift, mit dem ich um den Bereich zeichne, der entfernt werden soll. Es wird nun eine animierte gestrichelte Linie angezeigt.

Keiner soll das traute Stelldichein stören: Das Retuschier-Tool Magic Erase sorgt für ungetrübte Schildkröten-Romantik

Nach dem Zeichnen kann die „Magic Erase“-Option oben in der Mitte der Infoleiste ausgewählt werden und siehe da, der Mann ist verschwunden. Der Bereich wurde analysiert und durch einen geeigneten Hintergrund ersetzt.
Wenn man beim ersten Mal mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist, kann man erneut auf die „Magic Erase“-Schaltfläche klicken. Bei jedem Klick wird ein leicht abweichender Hintergrund erzeugt.
Tipp: Wenn du um ein Objekt zeichnest, das gelöscht werden soll, musst du nicht sehr genau sein. Es ist besser, einen Zwischenraum zu lassen, da dies dem Computer einen Anhaltspunkt für den Hintergrund gibt, der ergänzt werden soll.
Hier ist das fertige Foto – man würde nicht denken, dass es diese störenden Objekte jemals gegeben hätte.


Das folgende Bild enthält eine Herausforderung. Telefonleitungen und ein parkender Bus sind Teil des Ausblicks aus meinem Fenster. Zuerst habe ich mit dem Beschneidungs-Werkzeug den unteren Bereich beschnitten, um den Bus größtenteils zu entfernen, dann habe ich mehrmals das Klon-Werkzeug verwendet, um im Vordergrund den Eindruck von Dächern oder Feldern zu erwecken. Was für eine Verwandlung! Dafür brauchte ich gerade mal ein paar Minuten.


Wenn ich nicht gewollt hätte, hätte ich mich nicht auf den vom Computer empfohlenen Klon verlassen müssen. Ich hätte auch selber einen Klonbereich auswählen können. Dazu zeichne ich wie bisher einfach um das Objekt herum. Statt „Magic Erase“ auszuwählen, klicke ich mit der Maus in den Bereich, der entfernt werden soll und behalte die Auswahl bei, während ich den Ausschnitt bewegen kann, bis ich einen passenden Bereich finde und das Foto richtig dargestellt werden kann. Ich könnte auch an eine andere Stelle des Bilds ziehen und den Bereich angeben, der „geklont“ werden soll. Ich kann sogar aus einem ganz anderen Foto klonen. Das ist sehr nützlich, wenn man dem Foto etwas oder jemanden hinzufügen möchte.


Hier ist ein Foto von einem Gebäude in Luxemburg. Um den springenden Punkt zu erläutern, werde ich dem Dach einige Leuchten hinzufügen. Wie unten zu sehen ist, habe ich eine Form in den Himmel gezeichnet und anschließend aus dem anderen Foto rechts die Leuchten geklont. Witzig, aber man sieht, wie viel Spaß man mit diesem Klon-Werkzeug haben kann.


Dieses Tool eignet sich ideal zum Expemrimentieren und keine Sorge – im Gegensatz zu anderer Fotosoftware geht das Original nicht verloren.
Man kann nicht nur jederzeit beliebige Klonbereiche bearbeiten, sondern auch das Originalbild wiederherstellen. Aufeinanderfolgende Bearbeitungen können also unbedenklich durchgeführt werden. Damit wird eine kumulierte Verzerrung, die beim Speichern, Wiederöffnen und erneuten Speichern einer JPEG-Datei gewöhnlich auftritt, umgangen.
Weitere Tutorials findest du hier im MAGIX MAGAZIN.

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