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Tipps für Unterwasserfotografie

Tipps für Unterwasserfotografie

Unterwasserfotografie – einige Grundlagen

Wer kennt es nicht, der eigene Tauch- und Schnorchelurlaub steht an und man möchte nicht bloß einfache Smartphone-Bilder als Erinnerung mitbringen, sondern die neu erlebte Korallenwelt festhalten. Wir möchten euch einige einfache Tipps und Tricks zeigen, die zu verblüffenden Ergebnissen führen. Des weiteren empfehlen wir euch zur Vorbereitung unseren Artikel zum Thema Urlaubsbilder zu lesen.

Licht – Die Quelle für gute Unterwasserbilder

Fotos brauchen Licht! Nur verhält sich das Licht im Wasser nicht so wie an Land.

Die beste Zeit für Unterwasserbilder ist während der Mittagsstunden zwischen 10 und 14 Uhr. Mittags, wenn die Sonne fast im Zenit steht, beträgt der Einfallswinkel des Lichts annähernd 90°. Die Reflexion des Lichtstrahls ist jetzt sehr gering und ein Großteil gelangt unter die Wasseroberfläche – optimale Bedingungen für eine gute Unterwasserfotografie.

Mittags_Abtauchen

Die zweiten Lichtschlucker sind Wellen. Bei Wellengang trifft der Lichtstrahl nicht mehr auf eine glatte Oberfläche und ändert ständig seinen Einfallswinkel. Dadurch verliert er bis zu 40% seiner Energie – keine guten Voraussetzungen für schöne Bilder.

Wasser wirkt wie ein Farbfilter. Je weiter der Lichtstrahl ins Wasser eindringt, desto mehr Farben werden herausgefiltert.

Unter Berücksichtigung dieser Eigenheiten des Wassers, haben wir einige konkrete Tipps für euch, wie die optimale Unterwasserfotografie gelingt:

  1. Immer nah ran!
    Aufgrund der limitierten Lichtverhältnisse im Wasser solltet ihr immer sehr nah heran gehen für maximale visuelle Wirkung und hohe Farbsättigung.
  2. Nicht nach unten schießen.
    Optimale Perspektiven für die Unterwasserfotografie sind horizontale oder leicht nach oben zur Wasseroberfläche hin gerichtete Schnappschüsse.
  3. Bleibt auf der Sonnenseite.
    Schaut vorm Abtauchen auf die Sonnenposition. Wenn ihr z.B. an einem Riff schnorchelt oder taucht, bleibt am besten immer auf der Sonnenseite.
  4. Manuellen Weißabgleich einsetzen.
    Diese Funktion bietet sich an, um die mit zunehmender Tiefe immer stärker werdende Blaufärbung weitgehend zu kompensieren. Am besten die Kamera auf eine helle Sandfläche richten, da Sand einer weißen Fläche am nächsten kommt.
  5. Entspannt und fair bleiben.
    Seid fair zu Fischen und anderen Meeresbewohnern! Bitte fotografiert nicht in geschützten Gewässern. Ruhiges und langsames Durchstreifen des Riffs hilft dabei, einen interessanten Punkt zu finden, an dem man verweilen kann, um sich das Fotomotiv auszusuchen.
    Denkt immer daran: Ihr seid zwar auf der Jagd nach dem perfekten Unterwasserbild, aber nicht nach den Fischen.

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Autor

Lenny ist leidenschaftlicher Musiker, Songwriter sowie Schauspieler. Das ursprüngliche Nordlicht ist seit 2014 eine Teilmenge des MAGIX-Kosmos. Er engagiert sich gerne sozial und veranstaltet regelmäßig Improvisationsschauspiel-Workshops für Jugendliche. Desweiteren ist er Serienjunkie und liebt Motorsport.

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