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Fliegen, unter Wasser atmen und berühmte Personen ganz privat treffen. Angeblich ist es möglich, die eigenen Träume (fast) wie im Film „Inception“ zu steuern. Aber wie geht das und kann man das lernen? Zur Erklärung und ohne zu viel zu verraten: Bei Inception geht es um Personen, die gemeinsam Träume erleben und diese beeinflussen können. Befinden sie sich in einem Traum, kommt ihnen alles vollkommen real vor und sie können mit der Kraft ihrer Gedanken Welten erschaffen oder eine ganze Stadt auf dem Kopf über sich spiegeln. Kurz: Sie haben die volle Kontrolle über ihr Verhalten und ihre Umwelt.

Der Fachbegriff für einen kontrollierbaren Traum lautet „luzider Traum“ oder einfacher „Klartraum“. Der Unterschied zwischen einem luziden und einem normalen Traum besteht laut Fachliteratur darin, dass bei ersterem dem Träumer bewusst ist, dass er schläft. So könne mit etwas Übung der eigene Traum beeinflusst werden. Diese luziden Träume haben, sagen Traumforscher, sogar einen echten Nutzen. Im Schlaf gehen täglich viele Stunden „verloren“, die mit einem Klartraum aktiv genutzt werden könnten. So soll es Personen geben, die ihre Fähigkeiten im Klavierspielen, Rollschuhfahren und anderen angelernten Bereichen verbessert haben. Auch Albert Einstein soll seine Formel E=mc2 erträumt haben. Wie man das luzide Träumen lernt und was man beachten sollte, findet ihr in vier einfachen Schritten weiter unten. Wunder sollten hier aber nicht erwartet werden, schließlich beschäftigt sich das Gehirn im Traum mit Dingen, die uns im Alltag beschäftigen und nicht jeder ist ein begnadeter Physiker.

Schritt 1: Die Erinnerung an Träume stärken

Um einen Nutzen von luziden Träumen zu haben, sollte man sich daran auch erinnern können. An erster Stelle steht also das Stärken des Traumgedächtnisses. Hierfür kann im Laufe des Tages und vor dem Schlafengehen über ein Thema nachgedacht werden, über das auch geträumt werden soll. Das Unterbewusstsein merkt sich das und man wird sich wahrscheinlich bald an diesen Traum erinnern können. Beim Aufwachen sollte noch eine Weile liegen geblieben und noch einmal über den Traum reflektiert werden. Was habe ich gesehen und gehört? Wie habe ich mich dabei gefühlt? Diese Eindrücke sammelt der Träumer am Besten in einem Traumtagebuch, in das er möglichst alle Träume einträgt, die in Erinnerung geblieben sind. Dieses Ritual sollte einen immer gleichen Ablauf haben, um das Unterbewusstsein darauf einzustellen und es daran zu gewöhnen, Träume im Gedächtnis zu behalten. Tut man das häufiger, müsste sich nach einer Weile ein besseres Traumgedächtnis einstellen.

Schritt 2: Totems

Da bei Inception die Protagonisten mit dem Problem konfrontiert sind, sich in ihrer Traumwelt zu verlieren und den Unterschied zwischen Traum und Realität nicht mehr zu erkennen, hat jeder der Träumer ein sogenanntes Totem. Ein Totem hat eine spezielle Eigenschaft, die nur im Traum auftritt. So hat Leonardo DiCaprios Figur z.B. einen Kreisel, der sich im Traum immer weiterdreht, ohne umzukippen. Dreht er den Kreisel, ohne dass er umfällt, weiß er sofort, dass er im Traum ist.

Dieses Prinzip lässt sich hier in etwas abgewandelter Form auch anwenden.

Sonnenuntergang 300x195 Vier Schritte seine eigenen Träume zu kontrollieren (fast) wie im Film „Inception“

Das ist nur einer der Orte die man im Traum besuchen könnte

Man versucht eine Situation zu finden oder zu erschaffen, die einen bewusst werden lässt, dass man im Traum ist. Das wird als „Realitätscheck“ bezeichnet. Passiert etwas im Umfeld, das gar nicht sein kann oder nicht logisch nachvollziehbar ist? Dann träumt man wahrscheinlich. Das könnte z.B. mit einer Armbanduhr, einem Buch oder eigenen Körperfunktionen getestet werden. Hat die Uhr überhaupt Zeiger? Läuft sie richtig? Sind die Sätze in einem Buch immer dieselben, egal wie oft sie gelesen werden? Geht mir die Luft aus, wenn ich meine Nase zuhalte? Lautet die Antwort auf einer dieser Fragen „Nein“, kann man sich seines Traumes bewusst werden und in einen Klartraum übergehen (außer natürlich man atmet gerade durch den Mund). Wird so eine logische Unregelmäßigkeit gefunden, kann sie unter Umständen öfter als persönliches „Totem“ benutzt werden.

Schritt 3: Realitychecks im Traum ausführen

Jetzt fragen sich einige zurecht, wie diese Realitychecks funktionieren sollen, wenn einem doch gar nicht bewusst ist, dass man träumt. Hierzu müssen im Wachzustand und in regelmäßigen Abständen eigene Realitychecks durchgeführt werden. Das heißt, dass man sich tagsüber regelmäßig fragt „Träume ich?“ oder sich die Nase zuhält und testet, ob die Folge dessen logisch oder nur im Traum möglich ist. Also ob einem die Luft ausgeht oder eben nicht. Natürlich kann der luzide Träumer in Spe sich auch, wie bei „Inception“, einen Kreisel zulegen, den er regelmäßig dreht. Tut er das häufig, wird diese Aktion in das Unterbewusstsein übergehen und automatisch ausgeführt – auch im Traum. Wird eine bestimmte Person, ein Objekt oder eine Aktion die häufig in einem Traum wiederkehrt, erkannt, kann der Realitycheck auch hiermit verknüpft werden. Sieht der Träumer in seinen Träumen häufiger eine bestimmte Person, sollte bei jedem Treffen im wachen Zustand der Kreisel gedreht werden. Tut er das regelmäßig, wird er diesen Realitycheck auch im Traum ausführen, sobald dieses Zeichen auftaucht. An der Folge des Realitychecks kann erkannt werden, dass man schläft. Allerdings wird die Person einen wahrscheinlich für ziemlich merkwürdig halten, wenn man sich bei jedem Treffen die Nase zuhält oder einen Kreisel dreht.

Welt in haenden 250x300 Vier Schritte seine eigenen Träume zu kontrollieren (fast) wie im Film „Inception“

Luzide Träumer halten die Welt in Händen

Schritt 4: Luzid träumen

Ab hier gibt es keine Grenzen mehr. Alles, was man sich selber vorstellen kann, kann man auch träumen. Möchte man fliegen, sein Idol treffen oder etwas lernen – Alles ist möglich.

Wie ihr seht, gibt es einige Parallelen zwischen dem Film „Inception“ und dem echten Leben. Diese Phänomene sind aber keinesfalls neu. Das luzide Träumen soll schon seit vielen Jahren bekannt sein. Auch Schamanen und Medizinmänner sollen sich dieser Technik bedient haben, um mit ihren Göttern zu kommunizieren. Mit etwas Übung, wird in Texten zum Thema behauptet, sollte es jedem möglich sein, seine Träume zu kontrollieren und im Traum alles zu erleben, was man möchte. Wenn jemand von euch das ausprobiert oder schon mal gemacht hat, würde ich mich über einen Kommentar dazu sehr freuen. Was habt ihr geträumt? Habt ihr etwas geträumt? Oder haltet ihr das für ein Hirngespinst?

  • Leonard

    Ihr könnt 100% sicher sein, dass Klarträumen und das erlernen davon sehr wohl möglich ist. Ich habe selbst Erfahrungen damit bereits gesammelt und eine ähnliche anleitung wie die oben befolgt.
    Zu 1. möchte ich noch hinzufügen, dass es Leute gibt die sich nie an ihre Träume erinnern und behaupten sie würden nicht träumen. Dazu kann ich nur sagen: Schwachsinn! Das Unterbewusstsein erzeugt Träume während der schlafphase bei jedem Menschen, nach dem aufwachen erinnert man sich an seinen Traum jedoch meistens nur ganz kurz. Anders verhält es sich bei Alpträumen, an die erinnern sich die meisten Menschen, da sie während eines Schockmoments aus dem Traum herausgerissen werden. also wenn man ein traumtagebuch führt dann sollte es immer direkt nach dem Aufwachen griffbereit sien. Leute die sich generell jedoch an ihre Träume erinnenrn können brauchen das eigentlich nicht unbedingt.

    Zu den Realitychecks gibt es nur eine Sache hinzuzufügen. Der Realitycheck sollte jederzeit und mit voller Überzeugung ausführbar sein. Je fantastischer desto besser eigentlich. Die empfehlenswertesten sind:
    1. Versuchen mit der Hand durch eine Wand zu greifen.
    2. Fliegen

    Zum luziden Träumen gibt es nur noch eines zu sagen. luzide Träume sind meist etwas kurzfristig. Das liegt daran dass man schnell die Konzentration verlieren kann während des träumens.

    Also ich kann nur empfehlen das mal auszuprobieren! Bei manchen wird es allerdings länger dauern als bei anderen. Ich z.B. habe konstant 3 wochen täglich 2-3 mal meinen persönlichen Realitycheck durchgeführt bis ich ihn im Traum ausgeführt habe. Von da an benutzte ich ihn etwa jede zweite Nacht.

    Hoff ich konnt n bisschen was dazu beitragen.

    Viel Spaß beim Träumen

  • Jcaspari

    Hallo Leonard,
    Schön hier einen unabhängigen Erlebnisbericht zu lesen – Ich kann mich da nur anschließen: Das luzide Träumen ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Man muss nur am Anfang das Durchhaltevermögen haben, die Realitychecks wirklich regelmäßig durchzuführen. Das sollte aber eigentlich keine große Herausforderung darstellen und die Entlohnung dafür ist um einiges höher als der Aufwand.
    Vielen Dank für den Input und die Ergänzungen.
    Schöne Grüße,
    Julian

  • Selina

    ich habe eine frage ist das alter egal?ich bin 13 und ich interesiere mich soo für träume.ich führe auch seit 2 wochen ein traumtage buch.ich hab gerade deinen text gelesen und ich fand ihn sehr gut ich hoffe das es auch bei mir funktionirt.

  • Jcaspari

    Hallo Selina,
    es gibt kein Mindestalter für Klarträume. Junge Menschen haben ja meist noch weniger Stress – von daher könnte es bei dir sogar noch besser funktionieren als bei Erwachsenen. Versuch einfach dir einen Realitycheck auszusuchen, den du regelmäßig im wachen Zustand durchführst. Irgendwann wirst du ihn dann auch im Traum machen.
    Halte durch, dann wird es bestimmt bald klappen. Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei. Wenn du noch mehr Fragen hast oder wenn es geklappt hat, kannst du gerne nochmal schreiben =)
    Viele Grüße und träum was schönes,
    Julian

  • Stefan

    Hier mal ein kleiner Tip, wie ich das mache. Ich habe früher sehr viel Schach gespielt. Abends vor dem einschlafen hatte ich immer das Problem, dass ich die Schachfelder vor mir sah. Das brachte mich auf eine Idee. Da ich schon seit Jahren kein Schach mehr spiele, träume ich davon, wenn ich vor dem tagsüber und vor dem einschlafen intensiv daran denke. Da ich genau weiss, dass ich nicht spiele, weiss ich, dass ich träume. Nun hat es sich bei mir so eingespielt, dass ich darauf hin im Traum aufstehe und das Schachbrett von oben sehe. Als nächstes schaue ich auf meine Hände. Jedoch bin ich fast jedes mal in einem aneren Raum. Ich habe keinen Einfluss darauf, wo der Traum beginnt. Ab hier habe ich fast absolute Kontrolle über meinen Traum. Trotzallem passieren auch Dinge, die ich nicht kontrollieren oder einplanen kann. Ich könnte noch einige Tipps geben, wäre aber zu lang hier. Ein hilfreicher Tipp: Den Wecker so stellen, dass man etwa 2 Stunden nach dem einschlafen kurz wach wird. Dann wieder an des Schachbrett denken. Es dauert seine Zeit, bis man es erlernt hat. Nicht aufgeben, es lohnt sich!

  • Jcaspari

    Hi Stefan,
    vielen Dank auch für deine Tipps und den Input =)
    Viele Grüße,
    Julian

  • Michaela

    Ich sehne mich immer wieder in die Zeit zurück als ich noch klein war und meine Träume selber beherrschen konnte. Als ich im Bett lag, habe ich ganz fest an das gedacht, von was ich träumen wollte und es hat manches Mal sogar geklappt. Im Traum selber war es dann so, dass ich irgendwie einfach wusste, ob es ein Traum war, oder eben nicht. Es war bei mir fast wie bei einem Fernseher. Wenn ich einen Traum geträumt habe, der mir nicht gefiel, weil ich Angst hatte, hatte ich eine Fernbedienung in der Hand und konnte so jederzeit meine Träume ändern. Als ich dann ein wenig älter wurde, konnte ich einfach durch festes Zudrücken der Augen im Traum aufwachen – und war dann tatsächlich wach. Mit der Zeit habe ich es dann verlernt, was für mich sehr schade ist. Aber immer häufiger wende ich mich wieder meinen Träumen  zu. Seit einiger Zeit führe ich ein Träumetagebuch, was ich aber eigentlich nicht brauchen würde, weil ich mich an jeden Traum noch erinnern kann, als hätte ich ihn gestern erst geträumt. Auch Träume aus meiner Kindheit sind für mich noch immer so present, wie die Träume aus dieser Woche (auch wenn ich die niemals aufgeschrieben habe).
    Es wäre doch wahnsinn, wenn ich mir zum Beispiel das Klavier spielen verinnerlichen könnte. Ich hoffe, dass ich es irgendwann wieder so erlernen kann, dass die Träume nach meinen Vorstellungen ablaufen…

  • Träumerin

    Hatte gestern meinen 1. klartraum! Ich habe im Traum sofort die Realitästest gemacht, hat super geklappt. Ich habe dann gleich gemerkt, dass ich träume und bin losgeflogen. Passiert ist das alles am Morgen. Nach dem Aufwachen, habe ich mir einfach eingeredet “Ich werde jetzt luzid träumen”, bald darauf bin ich wieder eingeschlafen und hatte den Traum. Noch dazu muss ich sagen, dass ich schon seit einigen Tagen ein Traumtagebuch führe und es auch zum klarträumen hilft! Also immer weiter probieren, irgendwann klappt es bestimmt und es lohnt sich wirklich ;)

  • Angela 2007

    Ich habe JEDEN Tag Träume. Ich kann mich auch immer an sie erinnern und wenn ich im Traum binn, weiss ich, dass das ein Traum ist, aber ich schaffe es nie etwas zu kontrollieren, weil ich denke, dass das dan doch real ist. Es ist ziemlich verwirrend ^^,  Ich liebe jeden Traum, weil sie alle sehr fantasievoll und auch unheimlich sein können. Nur 1 einziges Mal, habe ich es geschafft. Also ich war im Wach-schlaf modus. D.h. ich bin gerade erst aufgewacht und könnte direkt weiterschlafen. Dann habe ich aber gedacht, :”was ist, wenn ich alles selbst bestimmen kann. ich versucht!” Dann habe ich mir einen Strand auf einer anderen Galaxie vorgestellt. Ich ging da also etnlang. Zuerst sah ich den Strand nur. Dann aber konnte ich alles spühren und hören. Ich war richtig drin. Nach einiger Zeit aber, hab ich irg.wie vergessen, dass ich alles beeinflussen kann und das blieb dann auch leider so… :C
    Ich weiss noch ganz genau wies weiterging^^ ich sah ein Raumschiff, dass deffekt war und ich wollte aber zurück zur erde. usw ;)   (dauert zu lange es zu erzählen^^)

  • Angela :)

    Haha ich kann sehr gut Klavier spielen und habe es noch nie gelernt :)
    Ich habe irg.wie ein Absolutes Gehör und früher in meinen Träumen habe ich irg.wie sachen vorrausgesehen. z.B: Wo meine Eltern waren, als ich noch nicht geboren war (wirklich das gebäude wo sie nur zu besuch waren, nicht wohnten) oder vor nicht mal 1 Jahr, da war ich 15 und habe geträumt, dass mein Lehrer heute Klassengeld einsammelt und ich es nicht hatte. Dann binn ich panisch aufgewacht und habe exakt 24euro mit zu schule genommen (für den fall) und siehe da! Ich musste wirklich Geld geben, aber mir wurde nichts gesagt :D    Das ist schon ziemlich verrückt ;)

  • Hannahkoelbl

    Also heisst es so wenn ich im echten realen leben mir zb. die nase kurz zuhalte dann mache ich des automatisch irgendwann im traum???:

  • Hannahkoelbl

    Was für ein realitätest hast du gemacht?und hast du den realitätest dann auch am tag gemacht?

  • Lisa

    Also ich werde das definitiv mal ausprobieren.
    Ich spiele zum Beispiel Gitarre, allerdings mehr schlecht als recht :) . Diese Fähigkeit werde ich damit versuchen noch weiter auszubauen, vor allem weil ich tagsüber in letzter Zeit kaum noch Zeit dafür gefunden habe. Außer dem bin ich manchmal ziemlich schüchtern, weil ich in bestimmten Situationen Angst vor den Konsequenzen habe. Leider habe ich das Problem in meinen Träumen auch, da mir ja dann nicht klar ist, dass der Traum auch wirklich ein Traum ist. Das werde ich versuchen, besser hinzubekommen.
    Ich bedanke mich schon einmal für das Tutorial :) .

  • Lisa

    Hey ich bins wieder, die Lisa. :)  
    Leute ich muss euch echt sagen, dass das funktioniert! Ich habe mir fest vorgenommen von einer bestimmten Person zu träumen. Immer wenn ich diese Person im realen Leben traf habe ich mir die Nase zugehalten und überprüft, ob ich atmen kann. Natürlich konnte ich das nicht ;D. Irgendwann habe ich tatsächlich von dieser Person geträumt. es hat eine Weile gedauert, bis ich mit ihr in das Bad gegangen bin und sie sich unter die Dusche gestellt hat. Und jetzt kommts:
    Ich hatte an beiden Handgelenken Haargummis um. Ich habe sie mir abgestreift und auf den Schrank gelegt. Als ich mich zur Dusche umdrehte hatte ich sie plötzlich wieder um! In dem Moment ist mir tatsächlich klar geworden, dass ich träume :D .
    Als ich das dann aber ausnutzen wollte, wurde ich sehr aufgeregt. Ich mein man steht ja nicht jeden Tag (bzw jede Nacht ;D) mit der Person seiner “Träume” unter der Dusche ;D. Naja desswegen bin ich dann aufgewacht durch die Aufregung. Glaubte ich jedenfalls: Ich bin normal in meinem Bed aufgewacht und habe mir die Nase geputzt mit einem Taschentuch, welches hinter meinem Bed lag. Irgendwie muss ich dann eingeschlafen sein. Als ich dann am nächsten Tag tatsächlich aufgewacht bin, war das Taschentuch noch da, also muss ich das wohl geträumt haben.
    Kann mir das vielleicht jemand erklären? 
    Ich werde natürlich weiter versuchen, noch einmal einen Traum zu steuern.
    Bis dahin liebe Grüße :D

  • Se.

    Hallo, ich bin 16 (w)  und ich habe des öfteren luzide Träume. Meistens in unregelmäßigen Abständen, dann jedoch einige Nächte nacheinander. Ich muss sagen, meist sind sie nicht sehr angenehm. Oft empfinde ich einen starken sexuellen Drang, der jedoch nicht erwidert wird. Oder ich fühle mich sehr intensiv verfolgt. Durch diese Merkmale erkenne ich meistens, dass ich träume. In besonders schlimmen Situationen versuche ich dann intensiv auf zu wachen. Dies gelingt mir meistens auch. Es ist dann, wie mann es häufig in Filmen sieht, wenn der Geist aus einem toten Körper fährt. Ich versuche mich aus dem Traum zu stoßen und die Augen aufzureißen. Wenn ich dann wirklich wach bin, versuche ich oft ein paar Minuten wach zu bleiben um nicht wieder in den luziden Traum zu geraten. Dies gelingt jedoch selten und alles fängt wieder an. Die aufeinander folgenden Träume sind sich meistens sehr ähnlich oder sogar fast gleich. Ich habe es einmal bewusst geschafft etwas bestimmtes zu träumen. Hierbei wurde mir eine Aufforderung genannt, die ich jedoch nicht verstehe.

    Ich wüsste gerne, wie ich diese eigentlich gute Eigenschaft nutzen könnte, ohne dass es immer so unangenehme Träume sind.
    Ich würde mich sehr auf Antworten freuen.
    Lg S.

  • Disi

    Hallo, als ich klein (~8) war habe ich viel mehr und intensiver geträumt als jetzt. Bei Albträumen habe ich wenn es zu extrem wurde gemerkt dass ich träume da habe ich einfach um wach zu werden im Traum (vermutlich auch im bett) meinen Kopf geschüttelt und bin deshalb wach geworden. Irgentwann dachte ich dass ich doch auch meine träume kontrolieren könnte und hab mir eine Woche lang vorm einschlafen gesagt : ich kann machen was ich will, ich kann machen was ich will,… Dann hatte ich wieder einen Albtraum in dem ich von monstern verfolgt wurde nach ein paar “fluchtversuchen” wurde mir klar dass ich träume und hab mich hinter einem anhänger versteckt, gewartet bis die Monster weg waren und hab mich dann in der doch ein wenig düsteren aber sehr interessanten Welt umgesehen. So wurde aus dem Albtraum ein kleiner Ausflug. Danach habe ichs nie wieder ausprobiert, bin aber nach über 10 Jahren wieder am ich kann machen wass ich will aufsagen und mit den Tipps wirds sicher schnell wieder funktinieren!

  • Alex

     Falsches Erwachen, such mal danach auf http://www.klartraumforum.de

  • Kevin

    Klingt gut, aber meine Träume sind meistens zu real. Was kann ich da machen?

  • Jennifer

    Ich hätte noch eine kleine Frage zu dem ganzen:
    Ich habe gerade den Artikel gelesen und möchte auch versuchen mit dem luziden träumen anfangen. Habe mir vorgenommen ab morgen ein Traumtagebuch zu schreiben. Nun zu meiner Frage: Was für Möglichkeiten gibt es beim Realitätscheck? Ich gehe noch zur Schule und daher möchte ich nicht mit zugehaltener Nase in der schule sitzen. Würde es auch funktionieren, wenn ich mich selber zwicke? Das wäre nicht so auffällig… Und kann es bei mir überhaupt funktionieren, da ich erst 13 bin? Ich habe manchmal schon träume, wo ich merke, dass ich träume. aber ich habe keine chance das irgendwie zu steuern und es kommt auch sehr selten vor ( ca. 2-3 mal im monat).
    Ich freue mich schon sehr auf eure Antworten. danke im Voraus :)

  • Henkee Skills

    Genau so ist es bei mir auch. Du hast es vor einer Woche gepostet. Kannst du es jetzt steuern? Habe erst heute angefangen, daher habe ich noch viele Fragen ;)

  • Henrik

    Hallo! Es ist erwiesen, dass man nur über Sachen träumt, an die man am Tag gwdacht hat. Ein Tipp ist z.B vor dem einschlafen, oder im Laufe des Tages öfters an das zu denken, von dem man träumen will. Nutzen könnte man es, indem man im Traum, den man steuert z.B eine Sportart o.ä trainiert. Als ich es zum ersten Mal geschafft habe konnte ich noch nicht viel machen, aber mittlerweile kann ich sogar fliegen und durch Wände gehen ;)