News, Stories & Inspiration zu unserer Multimedia-Software

Was DJs beim Musik-mixen beachten sollten – 5 Profi Dj Tipps

Was DJs beim Musik-mixen beachten sollten – 5 Profi Dj Tipps

Es gibt immer noch Hobby-DJs, die glauben, wenn sie ihren iPod mit einer Playlist ihrer persönlichen Lieblingstitel an die Anlage anschließen, dass automatisch getanzt werde. In unseren eigenen MAGIX-Reihen gibt es einige, die „djayen“, und das nicht nur auf unseren berühmten hauseigenen Partys. Unser Kollege Peter Golombek aus der Webgrafikabteilung legt bereits seit vielen Jahren auf, vor seinen Zeiten bei MAGIX sogar professionell als DJ Pete in Clubs in Berlin und Polen, inklusive einem Live-DJ-Set auf VIVA.

Hier die 5 besten DJ Tipps aus seiner langjährigen Erfahrung

1. Selbst am DJ-Programm oder Plattenteller stehen

Eigentlich eine Binsenweisheit, aber hier noch mal ganz klar gesagt: Maschinen als DJ funktionieren nicht, wenn ein Mensch mit einer persönlichen Auswahl im wahrsten Sinne des Wortes dahinter steht, kommt es wesentlich besser an. Und natürlich immer schön lächeln 🙂

2. Auf dem Publikumsgeschmack eingehen:

Natürlich muss ein Musikwunsch nicht sofort gespielt werden, auch muss es nicht unbedingt der Titel sein, es kann auch ein ähnlicher sein. Zumeist ist ein solcher Wunsch aber ein guter Indikator, worauf die Masse steht. Natürlich schadet es auch nicht, die Leute zu beobachten, ob sie mitwippen. Auch wenn’s wehtut, der Publikumsgeschmack hat vor den eigenen Lieblingssongs Priorität.

3.  Sich vorher überlegen, was man spielen möchte:

Es soll Leute geben, die einem Umzugswagen für ihre Platten oder zwei Terabyte-Festplatten für ihre MP3s brauchen. Letztendlich spielt man aber eher zwei bis drei Stunden, das begrenzt die Auswahl schon einmal. Zumal die Partygäste erst bei einem bestimmten Alkoholpegel und erst nach Mitternacht in Tanzstimmung kommen. So sind es im Grunde nur recht wenige Titel, die man beim Musik mixen in eine passende Reihenfolge bringen sollte. Mein DJ Tipp: Ein 30-45-Minuten-Set vorbereiten. Was dann kommt, kann man sehen und manchmal kommt es ganz anders….

646-01467314 Model Release: Yes Property Release: Yes A DJ playing at a nightclub.

4. Übergänge schaffen

Im Club kommt es auf taktgenaue Übergänge an, bei denen der Kick passen muss. Bei Privatparties ist das nicht so entscheidend. Wichtig ist hier eher, dass in Sachen Tempo und Stil behutsam vorgegangen wird. Wer nach ACDC direkt Richard Sanderson spielt, hat ratz-fatz die Partycrowd vertrieben. Wenn mehrere Leute nacheinander auflegen, ist natürlich auch wichtig, was die Vorgänger gespielt haben. Bei der Auswahl, was klanglich zueinander passt, gibt es Musikprogramme, die sehr schnell passende Titellisten erstellen. Das hilft auch ganz spontan in der Notsituation, wenn man gerade nicht so recht weiß, was man weiter spielen soll.

5. Sich selbst wohlfühlen

Trotz allen Tributs an den Massengeschmack muss man nicht den Holzmichel spielen – es sei denn, man findet das Lied selbst irgendwie sympathisch. Wenn einem geneigte Gäste ein Getränk oder einen Snack bringen, wäre das auch nicht schlecht. Umgekehrt sollte man noch vorab beliebte, tanzbare Titel über 6 Minuten auswählen, falls man mal schnell weg muss…. Mein Favorit hier: Catz n Dogz (Sunset in the East)

Zum Wohlfühlen gehört auch, dass man dumme Sprüche von selbsternannten DJ-Experten wie „Spiel doch mal richtige Musik!“ einfach von sich abprallen lässt. Lieber konzentriere ich mich beim Musik mixen auf die tanzende Partycrowd.

Wecke den DJ in dir und teste unseren MAGIX Music Maker in einer 30-Tage-Testversion!

Erzählt uns von euren DJ Favoriten in und um Berlin. Oder seid ihr sogar selbst einer? Schreibt’s in die Kommentare, wir sind gespannt.

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *