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Website-Tuning – Teil 1: Musik auf der eigenen Webseite einbetten

Website-Tuning – Teil 1: Musik auf der eigenen Webseite einbetten

Fotolia 10423096 Subscription L 1024x838 Website Tuning   Teil 1: Musik auf der eigenen Webseite einbettenBei der Gestaltung einer Website gibt es bestimmte Elemente und Inhalte, die mehr oder weniger einfach dazu gehören: Sound-Clips, Videos, News-Ticker, Fotos und natürlich der Verweis auf die sozialen Netzwerke – alles Elemente, die sich heute auf jeder Seite sehr gut machen. Wobei es in diesem Artikel um das Integrieren von Musik beim Erstellen einer Webseite gehen soll. Ob Musiker oder Musikliebhaber, jeder reagiert auf Lieder – weswegen dies ein wichtiger Bestandteil nicht nur zur Unterhaltung der Besucher einer Webseite sein kann, sondern auch dafür sorgt, dass der interessierte Nutzer später wieder zur Webseite zurückkehrt. Die Seiten selbst erscheinen zunehmend innovativ und brechen mit dem früher fast schon standardisierte Spalten-Layout. Trotzdem gibt es aber bestimmte Richtlinien beim Aufbau einer Homepage. Mit Programmen wie dem MAGIX Website Maker ist es möglich, Online-Seiten zu erstellen sowie zu bearbeiten und beeindruckende Webseiten ohne jegliche Vorkenntnisse zu erstellen.

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Für mich als Musiker ist die Gestaltung einer Webseite natürlich von zentraler Bedeutung. Doch auch bei allen Nicht-Musikern können ein paar Klänge im Hintergrund großen Einfluss haben. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Lieder auf einer Seite beispielsweise mit Widgets für YouTube, Vimeo, etc. einzubinden. Musik, Kreativität und Unterhaltung gehen im besten Fall eine symbiotische Beziehung ein und führen ein großes Ergebnis herbei. Der eingebettete Musik-Player wird die Zuschauer unterhalten, während sie sich die Seite anschauen. Abhängig vom Inhalt der Webseite kann die ausgewählte Musik die Texte, Videos und Fotos der Seite unterstützen. Der Besucher soll angeregt (und nicht gezwungen) werden, zuzuhören.

Abspielen oder nicht-abspielen – das ist hier die Frage

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, den Musik-Player auf einer Webseite nicht auf automatische Wiedergabe einzustellen. Es ist sehr gut möglich, dass der Besucher der Seite nämlich schon Musik auf seinem PC hört oder, dass der Lautstärke-Pegel auf dem PC zu hoch eingestellt ist und niemand möchte, dass die Besucher der Seite genervt werden und sofort eine andere Homepage ansurfen. Deswegen sollte der Player einfach auf der Seite zu finden sein. Dieser kann die eigenen Kompositionen abspielen oder in einer anderen Seite wie SoundCloud eingebettet sein und den Lieblingskünstler bzw. eine Wiedergabeliste der aktuellen Favoriten enthalten. Später kann es für den Player natürlich auch ein “Update” mit neuer Musik geben, um auch so den Besucher einen Anreiz zu schaffen, später wiederzukehren.

Anpassen

Musik kann auch in Form eines Videos von anderen Homepages wie Youtube, Vimeo, Google Video, etc. auf der eigenen Internet-Seite erscheinen. Ein leichtes Anpassen des HTML-Codes ist dabei häufig nötig. Hierbei muss dem eingesetzten Player vielleicht eine neue Größe verpasst werden, damit er nicht unnötigen Platz auf der Seite wegnimmt. Das kann gewisse Schwierigkeiten nach sich ziehen – vor allem für die, die HTML eher nicht beherrschen. Der MAGIX Web Designer kann aber schnell durch den Einsatz von Platzhaltern helfen. Dies sind Objekte (Rechtecke oder Fotos), die aus einem HTML-Code oder einer Flash-Datei bestehen und an Stelle des Platzhalters beim Speichern der Website genutzt werden.

Wenn Inhalte oder Links anderer Webseiten auf der eigenen “gehostet” werden (“Host” bedeutet eigentlich Gast, im Zusammenhang mit Webseiten ist die Übersetzung “beherbergen” aber wohl am angebrachtesten), sollte für diese ein neuer Tab im Browser geöffnet werden, um die eigene Seite weiter offen zu halten. Im MAGIX Web Designer ist dies einfach umzusetzen, indem die rechte Maustaste auf der relevanten Text-Passage gedrückt wird und die nötige Einstellungen gewählt werden.

Multifunktionale Musik

Ein Musik-Player kann viele Funktionen erfüllen und Informationen sowie Inhalte einer Webseite an den Besucher vermitteln. Podcasts können beispielsweise auf der eigenen Seite präsentiert werden. Dies hilft dabei, Inhalte an anderen Stellen der eigenen Homepage zu unterstützen. Die Podcasts können natürlich auch anderswo im Netz mit Backlink zur eigenen Homepage angepriesen werden. Sie können so oft wie man will geupdated werden und helfen – im Gegenzug – dabei, Besucher zur Webseite zu holen. Dies lässt sich natürlich auch umgekehrt nutzen, indem die Podcasts anderer auf der eigenen Homepage integriert werden. So werden die Podcast-Macher animiert, Links auf die Homepage bei sich selbst zu platzieren und neue Fans und Besucher können gewonnen werden.

Das ist Infotainment!

Besser als jemals zuvor kann jeder, der möchte, heute mit wenig Erfahrung im Web-Design eine wirklich unterhaltsame Homepage mit verschiedenen Widgets und eingebetteten Playern erstellen. Wo zuvor HTML-Kenntnisse nötig waren, bringt Web Designer die gleichen Funktionen und vieles mehr mit nur wenigen Klicks ins Netz. Dieser Artikel gibt nur einige Ideen für den Einstieg. Nicht vergessen: immer Musik auswählen, zu der man selbst eine Verbindung hat oder die zum Content der Seite passt. So können hoffentlich potenzielle Leser und sogar Fans schnell eine Verbindung zu dieser aufbauen. Zur guten Praxis beim Designen einer Webseite gehört es, zu versuchen, die Besucher so lange wie möglich auf der Seite zu halten. Für dieses Vorhaben sind gute Inhalte vom Text über das Visuelle bis zur Audio-Unterhaltung nötig. Das Web ist eine große Multimedia-Plattform und es liegt an jedem selbst, das Potenzial auszuschöpfen. Experimentiert und nutzt alle Ressourcen, die zur Verfügung stehen – und habt Spaß!

Autor

Seit Juni 2011 ist Alan Mitglied im MAGIX Team. Der Ire hat ein hohes Wissen an Music Technologie und produziert mit Leidenschaft jeden Musikstil. Er ist ein aktiver Künstler in Berlins Musikszene und brachte auch schon seine eigene Musik heraus.

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