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WM 2010: Von Dickhäutern und Diven

elf por WM 2010: Von Dickhäutern und DivenDas Team der Elfenbeinküste wird auch „die Elefanten“ genannt, was aus geografischen Gründen auf der Hand liegt. Der Spitzname der Mannschaft aus Portugal ist „Selecção das Quinas e Tugas“, was ungleich schwerer zu übersetzen ist. „Quinas“ bedeutet so viel wie Straßenecke und „Tuga“ ist umgangssprachlich ein anderer Ausdruck für den stolzen bzw. patriotischen Portugiesen. Geht es allein nach den prägenden Gesichtern beider Mannschaft, so ist es nicht schwierig eine Verbindung zwischen dem leider verletzten, vielleicht aber doch einsatzbereiten Superstar der Elfenbeinküste, Didier Drogba, und dem animalischen Spitznamen der Mannschaft zu finden: Der Star von Chelsea kommt wie eine Naturgewalt über die gegnerischen Mannschaften und kann – ähnlich den wilden Dickhäutern – nur schwer von irgendwelchen Verteidigern an seinem Tun gehindert werden. Schauen wir uns das bekannteste Gesicht auf der gegenüberliegenden Seite an, Cristiano Ronaldo, so wird es schwierig eine Verbindung zwischen dem Kosenamen der Mannschaft und ihrem Star zu ziehen: Der stolze Portugiese kann sicherlich noch aus dem Stürmerstar von Real Madrid heraus gesehen werden, aber wie das ansonsten eher einer Diva ähnelnde Verhalten Ronaldos irgendetwas mit einer Ecke, einem Bordstein oder sonst einer Straßen-Assoziation zusammenhängen soll, bleibt zumindest dem Schreiber dieser Zeilen schleierhaft.

lion WM 2010: Von Dickhäutern und DivenElfenbeinküste vs Portugal

Als es im Vorfeld darum ging, verschiedene Teams einzuordnen und ihre Stärken und Schwächen einzuschätzen, war es mir natürlich klar, dass die eine oder andere Mannschaft aus einer Zusammenstellung der Favoriten – allein schon aus Platzgründen – rausfallen würde. Obwohl Portugal eine gute WM 2006 spielte und auch bei der EM nicht so schlecht aussah (obwohl von Deutschland im Viertelfinale geschlagen), war es für mich ganz klar, auf das Team von der iberischen Halbinsel bei meiner Auflistung der besten Mannschaften zu verzichten. Der Star der Mannschaft, Ronaldo, hatte eine schwierige Saison in Madrid hinter sich. Das kann ihn beflügeln, kann aber auch blockieren. Als (relativ) junger Kapitän seines Teams wird es zudem darauf ankommen, dass er die anderen Spieler motiviert und führt. Zwar gibt es Stimmen, die bescheinigen, dass er gegenüber seinen Mitspielern und in der Kabine anders auftrete, als dies sein gockelhaftes Verhalten auf dem Platz annehmen ließe. Trotzdem bleibt abzuwarten, ob er wirklich die Persönlichkeit besitzt, eine Mannschaft zu prägen.

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Anders die Elfenbeinküste, wo einer gefestigten Mannschaft vielleicht der Kopf bzw. wichtigste Spieler verletzt genommen wurde. Die aber trotzdem auch bei der Weltmeisterschaft in Deutschland trotz schwerer Gruppe zu überzeugen wusste und die in den letzten vier Jahren noch gewachsen ist. Sie hat beim letzten Afrika-Cup zwar nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen können. Wird aber gerade auch deswegen sehr motiviert ins Turnier starten und muss – gerade nach den bisher eher schwächeren Auftritten der anderen afrikanischen Teams – vor dem südafrikanischen Publikum jetzt beweisen, dass es zu den stärksten Mannschaften des Kontinents gehört.

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