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Workshop DVD-Authoring: Eine gute DVD machen (#1)

Workshop DVD-Authoring: Eine gute DVD machen (#1)

Der geschnittene Videofilm kann auf vielen verschiedenen Wegen gespeichert oder exportiert werden. Einer davon ist das Brennen auf DVD. In der Praxis ist das nicht schwierig, aber die ersten Versuche, die Sie unternehmen, können mit den richtigen Voreinstellungen noch verbessert werden. So können Sie beispielsweise die Bitrate individuell anpassen. Je höher die Bitrate, desto besser die Wiedergabequalität. Es wäre doch sehr schade, wenn Sie ein Video auf Ihrem HD-Camcorder in hoher Qualität aufgenommen haben und es dann aber in wesentlich schlechterer Qualität anschauen müssen! Wir gucken uns dieses Problem in Video deluxe einmal genauer an, um zu sehen, wo wir etwas verbessern können. In Fotos auf CD & DVD können diese Bitrate-Einstellungen aber genauso gut angewandt werden.

Doch zuallererst ein wenig Theorie zur Bitrate. Wenn Sie ein Video von etwa einer Stunde brennen möchten, dann füllen Sie damit etwa die 4.7 GB einer einschichtigen DVD. Mit der Bitrate beeinflussen Sie, ob ein Film auf eine DVD passt. Wenn Sie eine niedrige Bitrate verwenden, passt mehr Video-Material auf eine DVD. Diese Art von Kompression bedeutet aber auch eine geringere Qualität. Das ist natürlich ganz logisch. Wenn wir die Bitrate erhöhen (dazu später mehr), dann erhalten wir eine bessere Qualität, es passen aber dementsprechend weniger Filmminuten auf die DVD.

Schauen wir mal, wie wir das Video vorbereiten können. Sie haben ein fertig geschnittenes Videoprojekt inklusive verschiedener Titel, Effekte und Korrekturen in der Timeline. Der Film ist also fertig und soll jetzt gebrannt werden. Bevor Sie den Knopf ‚Brennen‘ drücken, erstellen Sie zuerst sogenannte Kapitelmarker. Wenn Sie das nicht machen, fragt das Programm, ob es das automatisch machen soll. Kapitelmarker sind Markierungspunkte, die Sie später im DVD-Menü brauchen, um mit ihrer Fernbedienung schnell von Kapitel zu Kapitel zu springen. Wenn Sie keine Kapitelmarker setzen, dann können Sie den Film nur vom Anfang zum Ende abspielen. Wenig praktisch also!

Vor dem DVD-Brennen Kapitel setzen

Für dieses Beispiel werden wir vier Kapitel machen. Das erste Kapitel befindet sich am Anfang. Suchen Sie sich mit dem Mauszeiger einen Punkt im Video aus und klicken Sie Alt+Enter oder benutzen Sie alternativ den Knopf rechts neben dem T über der Timeline. Jetzt sehen Sie, dass ein blaues Rechteck an der angewählten Stelle gesetzt wurde. Sie haben gerade Ihren ersten Kapitelmarker erstellt! Diesen Vorgang wiederholen Sie noch drei Mal. Oder so oft, wie Sie es für Ihr Videoprojekt für sinnvoll halten.

Klicken Sie jetzt oben im Bildschirm auf „Brennen“. Jetzt kommen Sie zu dem Menü, in welchem Sie die Einstellungen für das DVD-Brennen treffen können. Im zweiten Teil dieses Artikels gucken wir uns noch einmal genauer an, wie wir das DVD-Menü verschönern können. Jetzt konzentrieren wir uns erst mal auf die Qualität der DVD. Das Menü lassen wir so, wie es ist und Sie klicken rechts unten im Bild auf das DVD-Icon mit der orangen Flamme. Sie werden gefragt, ob sie Ihr Projekt zu speichern möchten und danach gehen Sie „weiter“. Wählen Sie für die Option ‘DVD’.

Jetzt arbeiten wir an der Qualität des Films nach dem Brennen. Die Einstellung für den MPEG-Encoder steht standardisiert auf einer Bitrate von 6224. Sie sehen nun darunter angezeigt, dass etwa eine halbe Stunde Film auf die DVD passen. Stellen Sie den Regler für die Bitrate nach rechts und halten Sie bei etwa 8550 kBit/s. Höher wäre natürlich auch möglich, aber dann gibt es eventuell das Problem, dass nicht alle DVD-Player das Video fehlerfrei abspielen können. Experimentieren Sie damit einfach ein bisschen. Die Einstellung, die wir jetzt gewählt haben (etwa 8.5 mbit/s), ergibt eine gute Qualität auf der DVD. Nachdem Sie die Einstellung getätigt haben, wird sie Video deluxe für zukünftige Brennvorgänge speichern. Als letztes können Sie die Qualität noch etwas verbessern, indem Sie der Regler ‚Qualität‘ nach rechts (ungefähr auf den Wert 12) verschieben. Zwar wird nun das Enkodieren – und damit auch das DVD-Erstellen beim Brennen – langsamer, aber auf der anderen Seite macht sich ein weiterer Qualitätsgewinn bemerkbar. Und das ist ja schließlich unser Ziel. Jetzt kann das Brennen beginnen. Kleiner Tipp: Stellen Sie Virusscanner und Bildschirmschoner vorübergehend aus, weil diese den Brennvorgang stören können und genießen Sie nach nach kurzer Zeit Ihre eigene DVD in bester Qualität!

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